München: Biergarten an der Isar - SPD-Krach ums Maxwerk

Im Rathaus hat sich die SPD für einen Biergarten an der Isar ausgesprochen. Doch die Partei protestiert.
| Felix Müller
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Das Maxwerk liegt bislang brach
imago/STL Das Maxwerk liegt bislang brach

Au - 199 Sitzplätze auf der Dachterrasse, 150 im Inneren, 80 vor dem Gebäude – am Maxwerk in den Isarauen könnte bald einiges los sein.

Die Stadtwerke wollen das alte Wasserkraftwerk zu einem Café umbauen. Die Augustiner-Brauerei plant schon, im Rathaus haben sich SPD, CSU und Grüne für den Plan positioniert. Doch in der SPD regt sich Widerstand. Bei einem Parteitag im Sommer 2016 hat sich eine große Mehrheit gegen eine Gastronomie an dem Standort ausgesprochen. Jetzt pochen Mitglieder auf diesen Beschluss.

"Viele haben mit Erstaunen festgestellt, dass die Fraktion im Rathaus ganz anders entschieden hat", sagt Partei-Vize Roland Fischer im Gespräch mit der AZ. "Wenn man an einer Stelle an der Isar so anfängt, wird es immer schwieriger, es anderswo zu verhindern." Fischer verweist auf die Lage im Landschaftsschutzgebiet, auf den drohenden Zulieferverkehr – und vor allem auf Grundsätzliches.

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"Wir wollen keine Kommerzialisierung an der Isar", sagt er. "Die Isar sollte für alle da sein, egal, welchen Geldbeutel sie haben. Das hat jahrzehntelang gut funktioniert. Es gibt überhaupt keinen Grund, daran etwas zu ändern." Fischer hofft, dass sich die Rathaus-SPD doch noch einmal bewegt. "Sie sollte vor allem überlegen, wie verhindert werden kann, dass die Isar dann immer weiter kommerzialisiert wird", sagt er.

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