Marstallplatz in München: Behörde weist illegal Parkplatz aus

Auf dem Marstallplatz stehen seit etwa drei Monaten Autos von Mitarbeitern der Staatsoper und des Landesamts für Denkmalpflege – nur die Genehmigung fehlt.
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Und plötzlich stehen da Autos: der Marstallplatz.
Petra Schramek Und plötzlich stehen da Autos: der Marstallplatz.

Seit etwa drei Monaten parken auf dem Marstallplatz jeden Tag um die 50 Autos. Bei der Stadtratsfraktion von FDP, Hut und Piraten sorgte das schon vor einigen Wochen für Verwunderung. Parkplätze sind auf dem historischen Steinplatz nämlich eigentlich nicht vorgesehen. Die Stadträte richteten deshalb eine förmliche Anfrage an Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Schließlich beeinträchtigten die Fahrzeuge nachhaltig die Ästhetik des Platzes, sagt Ex-Kunstminister Staatsminister Wolfgang Heubisch (FDP).

Von der Tiefgarage auf den Max-Joseph-Platz

Am Freitag kam aus Merks Planungsreferat nun die Erklärung für die plötzlich über den Marstallplatz hereingebrochene Blechlawine. Demnach stellen offenbar Mitarbeiter der nahegelegenen Staatsoper und des Landesamts für Denkmalpflege dort derzeit ihre Autos ab. Diese würden normalerweise die Tiefgarage am Max-Joseph-Platz nutzen, doch die würde noch bis August saniert.

Reiter-Vorschlag: Biergarten auf dem Max-Joseph-Platz

Leider haben es Staatsoper und Landesdenkmalpflege aber versäumt, den Parkplatz genehmigen zu lassen. Denn temporär oder nicht: Auch Behörden können nicht einfach so Parkplätze ausweisen. Im Fall des Marstallplatzes schlägt Stadtbaurätin Merk allerdings vor, ausnahmsweise ein Auge zuzudrücken. Schließlich werde der eigentlich illegale Parkplatz überwiegend von schwerbehinderten Personen genutzt.

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