Komplette Fußgängerzone: Der Marienplatz wird radlfrei

Der Planungsausschuss beschließt die Erweiterung der Fußgängerzone - Radler müssen einen Umweg nehmen.
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Noch ein Verkehrsknotenpunkt, bald Fußgängerzone.
Petra Schramek Noch ein Verkehrsknotenpunkt, bald Fußgängerzone.

Altstadt - Jetzt ist es beschlossen: Wer mit dem Radl in der Innenstadt unterwegs ist, muss künftig ein wenig länger in die Pedale treten. Der Weg über Residenzstraße, Dienerstraße und den Marienplatz wird nach dem gestrigen Beschluss im Planungsausschuss für Radler, Taxis und Busse gesperrt. Ausnahmen wird es nur für den Lieferverkehr geben.

Mit dem Beschluss auf Antrag von SPD und CSU wird die Fußgängerzone im Osten bis zum Alten Rathaus erweitert, im Norden zieht sie sich nun bis zur Ecke Landschafts-, Altenhof- und Dienerstraße, im Süden bis hinter den Alten Peter.

Damit die rund 8000 Radler, die bislang täglich die Strecke über den Marienplatz nutzten, auf der neuen Nord-Süd-Radverbindung Platz finden, muss noch umgebaut werden. Ob die gut 400 Meter längere Strecke über Hofgarten, Alfons-Goppel-Straße, Sparkassenstraße und entlang des Viktualienmarkts von den Radlfahrern angenommen wird, da ist man sich auch bei den Initiatoren der neuen Verkehrsregelung nicht sicher.

Dr. Ingo Mittermeier (SPD): „Viele Radlerinnen und Radler werden sicherlich lieber den direkten Weg Residenzstraße, Hofgraben, Pfisterstraße, Sparkassenstraße nehmen. Aber wer den Umweg nicht scheut, wird mit einer attraktiven und etwas ruhigeren Radlroute belohnt.“

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