In Isar gesprungen: 13-Jähriger rettet Kind vor dem Ertrinken

Das Kind war - obwohl es nicht schwimmen kann - in den Kanal gesprungen. Der 13-Jährige erkannte die Situation, sprang hinterher und rettete den Bub.
| Hüseyin Ince
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Die beiden Kinder waren von der Thalkirchner Brücke in den Isarkanal gesprungen. (Archivbild)
Die beiden Kinder waren von der Thalkirchner Brücke in den Isarkanal gesprungen. (Archivbild) © Daniel von Loeper

Thalkirchen - Ein Siebenjähriger ging mit einem zehnjährigen Freund an den Isarkanal an der Thalkirchner Brücke, um dort zu spielen. Donnerstagnachmittag ist das gewesen. Schließlich sind noch Ferien. Nicht nur Kinder genießen die letzten Sonnentage vor dem Herbst – und natürlich vor dem Schulbeginn.

Teenager rettet Kind aus der Isar

Die Freunde entschieden sich, bei schönstem Sonnenschein in den kalten Isarkanal zu steigen. Aus ungeklärten Gründen gerieten sie ein wenig tiefer in das Wasser. Der Zehnjährige hatte alles noch einigermaßen unter Kontrolle, konnte sich über Wasser halten. Aber der Siebenjährige – ein Nichtschwimmer – wurde weggetrieben.

In den letzten Wochen sind solche Situationen in der Isar schon böse ausgegangen. Doch der Bub hatte Glück im Unglück. Ein 13-Jähriger ging gerade an der Stelle Gassi und bemerkte schnell, dass hier irgendetwas nicht stimmte und entdeckte den Siebenjährigen.

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Polizei warnt: So gefährlich ist es in unbekannten offenen Gewässern

Der 13-Jährige ließ die Hundeleine los und sprang samt Kleidung ins Wasser, um dem Buben zu helfen. Der Teenager scheint ein guter Schwimmer -zu sein. Denn schnell gelangte er zu dem Siebenjährigen, konnte ihn greifen und zog ihn an Land, heraus aus der eiskalten Isar.

Rettungskräfte brachten alle drei Kinder vorsorglich in eine Klinik zur Untersuchung. Ergebnis: nur völlig durchnässt und leicht unterkühlt – dank des 13-jährigen Retters. 

In diesem Zusammenhang warnt die Münchner Polizei davor,  sich ohne ausreichende Schwimmkenntnisse insbesondere in unbekannte offene Gewässer zu begeben. Bei fließenden Gewässern erhöht sich die Gefahr durch Treibgut und Strömung.

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