Hilfe für Prügelopfer

Münchner Künstler engagieren sich für Opfer von Polizeigewalt - mit einem Benefizkonzert im Szene-Club "Milla". Diskussion im EineWeltHaus
| Ralph Hub
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Die 23-Jährige Teresa Z. und ihre Gesichtsverletzungen nach dem Faustschlag des Polizisten. (Archivbild)
privat Die 23-Jährige Teresa Z. und ihre Gesichtsverletzungen nach dem Faustschlag des Polizisten. (Archivbild)

Au/Isarvorstadt - Mehrere Künstler veranstalten am 1. und 8. Juni im Szene-Club „Milla“ zwei Benefizabende für Opfer von Polizeigewalt. Titel: „Beat in Prozess“. Dabei geht es auch um Teresa Z., die in der PI 21 in der Au durch den Faustschlag eines Polizisten verletzt wurde (AZ berichtete).

Durch die Einnahmen der Benefizveranstaltung soll der Münchnerin geholfen werden, die Prozesskosten zu tragen. Gegen die 23-Jährige laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Gegen den Polizisten wird wegen Körperverletzung im Amt ermittelt.

Zudem findet am Donnerstag  um 20 Uhr im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80 eine Podiumsdiskussion zu den Themen Anonyme Staatsgewalt vs. Individuelle Kennzeichnungspflicht Interne Ermittlungen vs. Einführung einer unabhängigen externen Ermittlungsbehörde

Teilnehmer sind Florian Herrmann (CSU), Florian Ritter (SPD), Susanna Tausendfreund (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Andreas Fischer (FDP).

Weitere Gäste: Joachim Rahmann, Amnesty International Rechtsanwalt Franz Erlmeier, Anwalt von Teresa Z. (Fall München-Au).

 

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