Geschäft um Tausende Euro betrogen: Polizei schnappt Tatverdächtige

Die beiden Männer haben über einen Monat lang Waren eines Einzelhandelsgeschäfts widerrechtlich erlangt. Ihnen werden 50 Taten zur Last gelegt.
| Ralph Hub
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Die Polizei hat Cyberkriminelle geschnappt. (Symbolbild)
Die Polizei hat Cyberkriminelle geschnappt. (Symbolbild) © Peter Schneider/Keystone/dpa

Neuhausen - Auf einem Supermarktblog im Internet haben sich mehrere Kunden und Kundinnen gemeldet, die Opfer einer dreisten Betrugsmasche wurden.

Falsche Daten in Supermarkt-App hinterlegt

Sie berichten davon, dass Kontodaten ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung von Unbekannten für Einkäufe mit Lidl Pay in Lidl-Filialen genutzt wurden. In München hat die Polizei kürzlich zwei 21 und 23 Jahre alte Männer festgenommen, die an dem Betrug beteiligt gewesen sein sollen.

Dem Anschein nach richten Gauner Accounts bei Lidl Plus ein und aktivieren die Lidl-Pay-Option mit fremden Kontodaten, um damit dann auf fremder Leute Kosten einzukaufen. Manche Geschädigte erklärten, sie hätten die Lidl-App gar nicht auf ihr Handy heruntergeladen, oder seien überhaupt keine Kunden des Discounters.

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Täter nutzen offenbar Sicherheitslücke in der Bezahl-App

Unklar ist momentan, woher die verwendeten Daten stammen – denkbar wäre, dass sie bei Hacks von Datenbanken und Accounts anderer Unternehmen gestohlen wurden.

Die Täter nutzen offenbar eine Lücke im Sicherheitssystem der Bezahl-App. Die prüft zwar, wie IT-Experten sagen, die hinterlegten Daten, aber nicht ob die auch zum an der Kasse stehenden Kunden passen.

Die Polizei durchsuchte die Wohnungen der Verdächtigen. Ein Teil der Beute wurde gefunden. Die Polizei geht von über 50 Delikten aus. Schaden: mehrere Tausend Euro. 

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