BA-Verkehrspläne für den Rotkreuzplatz: FDP verärgert

Das neue Verkehrskonzept für ein kleines Stück am Rotkreuzplatz in Neuhausen ist für die FDP im Bezirksausschuss ein einziges Ärgernis.
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Wegen eines Verkehrskonzeptes am Rotkreuzplatz gibt's Ärger im Bezirksausschuss. (Archivbild)
imago images/HRSchulz Wegen eines Verkehrskonzeptes am Rotkreuzplatz gibt's Ärger im Bezirksausschuss. (Archivbild)

Neuhausen - Eine Änderung am Verkehrskonzept sorgt in Neuhausen für Ärger: Dass die Furt am Rotkreuzplatz zwischen Winthirstraße und Nymphenburger Straße für motorisierten Individualverkehr gesperrt werden und Fahrradspuren auf die Fahrbahnen der Nymphenburger Straße gelegt werden sollen, stößt bei der FDP im zuständigen Bezirksausschuss auf Unverständnis. Und das nicht nur inhaltlich.

Am Dienstag hatte der Ferienausschuss des Bezirksausschuss 9 ein Verkehrskonzept für den Rotkreuzplatz auf Antrag der Fraktionen der Grünen, SPD, Linkspartei und ÖDP beschlossen.

Felix Meyer (FDP): "Anwohnerschutz? Fehlanzeige"

"Zum einen ärgert uns das undemokratische Vorgehen. So ein weitreichender Antrag sollte nicht in einem Ferienausschuss besprochen werden. Er ist ja auch nicht dringend. So ein Antrag gehört für uns ganz klar ins Vollgremium! Gerade dann, wenn eh so viele Fraktionen im Vorfeld beteiligt wurden, dass die Mehrheitsverhältnisse klar sind. Daher haben wir einem Vertagungsantrag der CSU auch zugestimmt", sagt Felix Meyer, BA-Mitglied im Bezirksausschuss 9 und Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Neuhausen-Nymphenburg.

Zwei große Probleme seien "nicht befriedigend geklärt": Zum einen werde die Sperrung des kleinen Stücks zwischen Nymphenburger Straße und Winthirstraße nicht dazu führen, dass der motorisierte Individualverkehr abnehme - sondern vielmehr dazu, dass die Autos dann durch das Wohngebiet fahren. Meyer: "Anwohnerschutz? Fehlanzeige."

FDP: ÖPNV-Angebot am Rotkreuzplatz ausbauen

Die FDP irritiert auch die Tatsache, dass auf der Nymphenburger Straße die jeweils rechte Spur eine Radspur werden soll: "Auf Höhe der Tram-Haltestelle Volkartstraße ist die Fahrbahn auf der östlichen Seite aber nur einspurig. Soll hier dann diese wichtige Straße auch für Autos gesperrt werden?", fragt Meyer.

Auf der Westseite zwischen Romanstraße und Volkartstraße sei ohnehin ein breiter Fußweg vorhanden: "Immerhin wurde auf unsere Anregung hin noch aufgenommen, dass dann auch das ÖPNV-Angebot am Rotkreuzplatz nach Möglichkeit ausgebaut wird."

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