Actionsporthalle in Pasing wird doch größer

1.000 Quadratmeter sollen Skater und BMXer in der Eggenfabrik bekommen.
| Christina Hertel
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So könnte die Halle innen aussehen . . .
So könnte die Halle innen aussehen . . . © Behnisch

Pasing - Vor mehr als 100 Jahren wurde die Eggenfabrik in Pasing errichten, um dort landwirtschaftliche Maschinen und Geräte herzustellen. Die Flächen unter dem geschwungenen Dach und unter dem Eisenfachwerk sollen in den nächsten Jahren jedoch eine ganz andere Klientel nutzen: Dort soll eine Trendsporthalle entstehen, wo sich auf etwa 1.000 Quadratmetern Skater und BMXer austoben können.

Actionsporthalle in Pasing: Maximum an nutzbarer Fläche herausgeholt

Die Pläne dafür werden nun immer konkreter und sie bieten immer mehr Raum für den Sport: Denn zuerst rechnete die Stadt nur mit einer 800 Quadratmeter großen Fläche, die den Sportlern zur Verfügung stehen würde. Jetzt haben die Planer aber noch einmal 200 Quadratmeter mehr Platz heraus geschlagen, weil sie Teile der nötigen Versorgungsinfrastruktur außerhalb der Halle platziert haben. So sei das Maximum an nutzbarer Sportfläche herausgeholt worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

So könnte die Halle von außen aussehen.
So könnte die Halle von außen aussehen. © Behnisch

In einem ersten Bauabschnitt wird die an der Pasinger Erna-Eckstein-Straße gelegene denkmalgeschützte ehemalige Eggenfabrik kernsaniert und Sportflächen für Skater und BMXer hergerichtet. Sobald es die Haushaltslage der Stadt wieder zulässt, soll in einem zweiten Bauabschnitt eine neue Halle gebaut werden. Bis dahin können die Freizeitsportler die Außenfläche des Areals mitnutzen. Zum Beispiel soll es dort Parkour-Elemente und Slackline-Möglichkeiten geben.

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Wann soll die Pasinger Actionsporthalle fertig sein?

Geplant ist, die Halle Ende 2023 oder Anfang 2024 fertigzustellen. Sie wäre dann die erste in Deutschland, die wetterunabhängige Trainingsbedingungen bieten würde.

Vom Bund wurde die Sanierung mit drei Millionen Euro bezuschusst. Insgesamt sollen sich die Sanierungskosten auf elf Millionen Euro belaufen. Ursprünglich wollte die Stadt einmal 50 Millionen Euro für die neue Halle ausgeben. Doch wegen Corona muss München sparen und dampfte das Projekt deshalb etwas ein.

Von den neuen Plänen ist aber auch die Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) überzeugt, die sich seit Jahren für die Actionsporthalle einsetzt. Sei sei sicher, dass München damit ein schönes "Zuhause für den Actionsport" bekommen werde, sagt sie.

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