85.000 Euro Schaden: Betrunkener (55) rammt parkende Autos

Ein alkoholisierter Autofahrer hat bei einem Unfall in der Grünwalder Straße einen Schaden von rund 85.000 Euro verursacht, verletzt wurde niemand. Rund 60 Gaffer verfolgten das Geschehen interessiert.
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Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi A7 hochgeschleudert und kam auf den geparkten Autos zum Liegen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi A7 hochgeschleudert und kam auf den geparkten Autos zum Liegen. © Berufsfeuerwehr München

Obergiesing - Ein betrunkener Autofahrer hat am Donnerstagabend auf der Grünwalder Straße mit seinem Audi A7 zwei  weitere Autos demoliert und für einen Schaden von rund 85.000 Euro gesorgt.

Unfall in Obergiesing: Betrunkener (55) hebt mit Audi ab

Wie die Polizei weiter berichtet, war der 55-jährige Münchner gegen 18.45 Uhr mit seiner Limousine stadtauswärts unterwegs, als er aus bisher nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf den dort geparkten VW eines 36-Jährigen aus dem Landkreis Freising auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls hob der Audi ab, drehte sich in der Luft und landete auf dem Dach eines vor dem VW geparkten Opel einer 48-Jährigen aus dem Landkreis Sigmaringen.  Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

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Die Polizeibeamten stellten bei dem 55-Jährigen Alkoholgeruch fest - der freiwillige Test ergab, dass der Mann tatsächlich betrunken war. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde beschlagnahmt, und nach erfolgter Blutentnahme wurde er wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Unfall in Obergiesing: Gaffer filmen Arbeiten

An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden mit einer Gesamthöhe von etwa 85.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Grünwalder Straße für rund zwei Stunden gesperrt werden, Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

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Nach Angaben der Polizei bemerkten viele Menschen den Unfall - darunter war auch ein Mann, der sofort zum Wagen des Unfallverursachers rannte, um möglicherweise Erste Hilfe zu leisten. Die anderen Anwesenden - etwa 60 Personen - beschränkten sich darauf, "sich den Vorfall anzusehen und zum Teil auch zu filmen".

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