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Sperrstunde in München aufheben? Aus guten Gründen

Der Lokalchef Felix Müller über die Sperrstunden-Debatte.
| Felix Müller
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München - Es gibt viele gute Gründe, die Münchner wie früher bis elf, zwölf draußen zu bewirten. Fünf Beispiele.

Erstens: Im Freien am Biertisch steckt man sich nicht an.

Zweitens: Es wirkt den Problemen der Polizei entgegen, wenn viele Menschen in der Gastronomie sind, statt in Parks und auf Straßen.

Drittens: Es entzerrt die Heimfahrt in den Bahnen, wenn nicht überall um zehn Schluss ist.

Viertens: Zur Fußball-EM kann die Öffnung kleiner Wirtsgärten auch am späteren Abend Chaos vermeiden. Stattdessen: gemeinsam schauen ja, aber im Freien und in überschaubaren Gruppen.

Fünftens: Kaum eine Gruppe wurde so gegängelt wie die Wirte. Sie haben verdient, normaler wirtschaften zu können.

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Das spricht für die frühe Sperrstunde

Was spricht hingegen für die frühe Sperrstunde? Inzwischen nur noch sehr wenig, Vielleicht der Starrsinn einer Politik, die sich daran gewöhnt hat, immer nur zu warnen und verbieten? Hoffentlich nicht.

Den Münchnern seien nach diesem Jahr nun endlich lange Sommerabende gegönnt. Noch ein guter Grund.

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