Schluss mit Politik: Margarete Bause verabschiedet sich

Die Menschenrechtlerin Margarete Bause fliegt aus dem Bundestag und will keine Politik mehr machen.
| Christina Hertel
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Margarete Bause.
Margarete Bause. © Stefan Puchner/dpa

München - Was nach der Politik kommt, haben Journalisten Margarete Bause schon Anfang des Jahres gefragt. Damals wollte die 62-jährige Grünen-Politikerin, die wegen ihres Engagements für Menschenrechte weit über die Münchner Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, Direktkandidatin im Osten werden.

Margarete Bause unterlag ihrer Praktikantin

Doch sie unterlag bei einer Abstimmung ausgerechnet ihrer ehemaligen Praktikantin Vaniessa Rashid. Die 30-Jährige kämpfte allerdings letztlich erfolglos um das Direktmandat. Im Osten gewann Wolfgang Stefinger von der CSU.

Damals nach dieser Abstimmung konnte sich Bause allerdings nicht damit anfreunden, sich aus der Politik zu verabschieden. Schließlich zog sie bereits 1986 in den bayerischen Landtag ein, war dort Fraktionsvorsitzende, seit 2017 saß sie im Bundestag.

Platz 22 reicht nicht für den Bundestag

Also versuchte sie es über die Landesliste. Die Grünen nominierten sie auf Platz 22. Es könnte doch klappen, hieß es damals, als viele meinten, die nächste Kanzlerin werde Annalena Baerbock heißen und Mitglied der Grünen sein.

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Inzwischen ist klar: Die Prognosen waren zu optimistisch. Gut 14 Prozent erreichten die Grünen in Bayern. Für Bause reichte das nicht. Ein politisches Amt strebe sie nicht mehr an, sagt Bause. Vielleicht könne sie aber mit ihrer Expertise in Menschenrechten helfen. Wie genau, weiß Bause am Tag nach der Wahl noch nicht. So oder so gibt es viel zu tun, sagt sie, zum Beispiel in Berlin Koffer packen.

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