Exklusiv

"Schade, dass er uns verlässt": Wechsel an der Spitze von Münchner Brauerei

Fritz Geiger verlässt nach über zwölf Jahren die Spaten-Brauerei und wechselt zur Schwarz-Gruppe. Sein Nachfolger, Jack Reedy, bringt umfangreiche Erfahrung aus der AB Inbev mit und übernimmt die Leitung der Münchner Brauerei.
Ruth Frömmer
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1  Kommentar
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Nach mehr als einem Jahrzehnt heißt es Abschied nehmen an der Spitze der großen Münchner Brauerei.
Nach mehr als einem Jahrzehnt heißt es Abschied nehmen an der Spitze der großen Münchner Brauerei. © Peter Kneffel (dpa)

Nach über zwölf Jahren in der Brauerei-Gruppe AB Inbev geht Fritz Geiger künftig neue Wege. Zuletzt war er als Brewery Plant Director für die Münchner Biere Spaten, Löwenbräu und Franziskaner verantwortlich.

Immerhin bleibt er zwar nicht der Brauerei-, aber der Lebensmittel-Branche treu: Nach AZ-Informationen wechselt Geiger zur Schwarz-Gruppe (u.a. Lidl und Kaufland) und übernimmt dort die gesamte Tiefkühl-Sparte – ein Posten mit großer Personal-Verantwortung, wie es heißt.

Sein Nachfolger am Münchner Standort von Spaten und Löwenbräu in der Marsstraße steht schon in den Startlöchern.

Der neue Spaten-Chef heißt Jack Reedy


Der neue Brewery Plant Director heißt Jack Reedy. Der US-Amerikaner ist bereits seit zehn Jahren für AB Inbev tätig und bringt Erfahrungen aus verschiedenen Positionen in Bremen und Wernigerode mit.

Die Münchner Brauerei-Landschaft verliert mit Geiger einen zurückhaltenden, aber angesehenen Spezialisten. Geiger war auch stellvertretender Vorsitzender des Vereins der Münchner Brauereien.
Andreas Maisberger ist Geschäftsführer des Vereins und lobt Geiger in den höchsten Tönen: "Fritz Geiger war uns immer ein wertvoller Ratgeber. Es ist sehr schade, dass er uns verlässt.“

Friedrich, genannt Fritz Geiger wechselt von AB Inbev zur Schwarz-Gruppe
Friedrich, genannt Fritz Geiger wechselt von AB Inbev zur Schwarz-Gruppe © IMAGO/STL Studio Liebhart

Aber wenn sich eine große Chance bietet, müsse man sie ergreifen. "Wir gönnen es ihm alle von Herzen“, sagt Maisberger. Wer Geigers Nachfolger im Verein der Münchner Brauereien wird, steht noch nicht fest. "Das wird sich noch herauskristallisieren“, sagt Maisberger. Ob Jack Reedy auch diesen Posten übernimmt, ist noch nicht klar.

Der malzige Duft in der Luft rund um die Marsstraße gehört zur Maxvorstadt wie die Bavaria auf die Wiesn. Die Geschichte der Brauerei geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Das heutige Grundstück in der Marsstraße besitzt Spaten seit 1851.

Inzwischen gehört Spaten-Franziskaner-Bräu zum Konzern AB Inbev mit Hauptsitz in Belgien. Der vertreibt die Münchner Biere weltweit. Produziert werden sie aber immer noch hier in der Stadt.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
  • Der Münchner vor 16 Stunden / Bewertung:

    Schaufelbräu schon lange keine Münchner Brauerei mehr!
    Genauso wie Letschenbräu!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.