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Ruhige Freinacht: Demo in Grünwald am Freitag kurz nach Start aufgelöst

Eine Demonstration in Grünwald ist am Vorabend des 1. Mai nach nur einer halben Stunde von der Polizei beendet worden. Ansonsten war es eine ruhige Freinacht.
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Die Demonstration wurde kurz nach dem Start wieder aufgelöst. (Symbolbild)
Die Demonstration wurde kurz nach dem Start wieder aufgelöst. (Symbolbild) © imago/Ralph Peters

München - Eine Demonstration mit etwa 150 Teilnehmern ist am Freitagabend in Grünwald kurz nach dem Start von der Polizei aufgelöst worden. Unter dem Motto "Meet the Rich - die große Umverteilungsparade" hatten die Teilnehmer durch das noble Grünwald ziehen wollen.

Grünwald: Demo vom Marktplatz aus und Versammlung am Luitpoldweg

Der Auftakt ging am Marktplatz über die Bühne. "Dazu war noch eine Versammlung mit einer gegensätzlichen Thematik stationär zum gleichen Zeitpunkt für den Luitpoldweg angemeldet", teilte die Polizei weiter mit. 

Nach nur gut einer halben Stunde sei die Demonstration um kurz nach 20 Uhr beendet worden. Laut Polizei seien die Mindestabstände nicht eingehalten und die Regeln für Seitentransparente nicht beachtet worden. Eine stationäre Versammlung, wie von der Polizei angeordnet, habe der Veranstalter abgelehnt. Daraufhin sei die Versammlung beendet worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag auf AZ-Nachfrage.

Demo in Grünwald: Polizei setzt Pfefferspray ein

Die stationäre Versammlung auf dem Luitpoldweg wurde fast zeitgleich mit in der Spitze 17 Teilnehmern beendet. Die Polizei meldete dabei keine besonderen Vorkommnisse. Bei der Abwanderung vom Marktplatz habe man daraufhin gewirkt, dass sich die Versammlungsteilnehmer in Kleingruppen bewegen, so die Polizei. Die meisten Demonstranten gingen zur dortigen Trambahnhaltestelle.

Dabei sei in der Menge immer wieder geschoben und gedrückt worden, die Polizei setzte nach eigenen Angaben einmal Pfefferspray ein. 

Demo in Grünwald: Vier Festnahmen

Im Rahmen des Einsatzes zählte die Polizei vier vorläufige Festnahmen und entsprechenden Strafanzeigen - dreimal tätlicher Angriff und Körperverletzung und einmal Beleidigung jeweils zum Nachteil von Polizeibeamten. In sechs Fällen kam es zu Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Drei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.

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Ruhige Freinacht in München

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurde die Münchner Polizei zu insgesamt zehn Einsätzen gerufen, die thematisch in direktem Bezug zur sogenannten Freinacht stehen. So stellten in der Fasanerie gegen 22.50 Uhr mehrere Jugendliche Mülltonnen und Zeitungsständer auf die Straße: Die Polizei griff ein und zeigte die vier Personen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie nach dem Infektionsschutzgesetz an.

Am Samstag sind rund 800 Polizeibeamte im Einsatz

Gegen 0.15 Uhr randalierten vier Personen an einer Bushaltestelle in Neuaubing. Das Quartett erhielt in der Folge durch die Polizei Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. 

Anlässlich des 1. Mai finden in München zahlreiche Versammlungen statt. Die Polizei ist am Samstag mit rund 800 Beamten im Einsatz.

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