Rosenheimer Straße: Bahn frei für Radler!

Der Abschnitt an der Rosenheimer zwischen Franziskaner- und Orleansstraße zählt zu gefährlichsten der Stadt. Radler müssen sich die Spur mit Autos und Lkws teilen. Das soll sich bald ändern.
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Endlich: Der Radlstreifen ist beschlossene Sache.
Foto: Mike Schmalz Endlich: Der Radlstreifen ist beschlossene Sache.

Der Abschnitt an der Rosenheimer zwischen Franziskaner- und Orleansstraße zählt zu gefährlichsten der Stadt. Besonders für Radler, sie müssen sich die stark befahrene Spur bislang mit Autos und Lkws teilen. Doch das soll sich bald ändern.

München - Seit Jahren sorgt die Radweg-Debatte für Streit, doch damit ist jetzt endlich Schluss: Der neue Radlstreifen kommt, wie Rathaus SPD und CSU gerade beschlossen haben. Und die Lösung scheint für alle verträglich, weil niemand benachteiligt wird.

Geplant ist, die bisherigen zwei Autospuren beidseitig zu erhalten, allerdings werden sie etwas verschmälert. Die alten Parkbuchten fallen weg, so gewinnen beide Bürgersteige insgesamt 1,30 Meter an Platz hinzu. Allerdings müssen sich die Fußgänger den Gehweg auch mit dem Lieferverkehr teilen, da dieser offiziell zur Anlieferzone wird. Abends verwandeln sich diese Flächen dann wieder in Parkplätze für die Anwohner.

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So entsteht 1,5 Meter mehr Platz für den beidseitig verlaufenden Radlweg. Radeln gestaltet sich hier künftig also nicht nur sicherer, sondern auch viel angenehmer. Alle Bäume, die dafür gefällt werden müssen, sollen ersetzt werden. Auch der neue Taxi-Standplatz soll weiterhin nah am Rosenheimer Platzes liegen.

SPD-Fraktionschef Alexander Reissl: „Besonders charmant an dem Plan finde ich, dass die neue Aufteilung nicht zu Lasten einer einzigen Gruppe geht, sondern alle miteinander Kompromisse eingehen werden: Die Autofahrer, weil sie zwar alle Fahrspuren behalten, aber dennoch auf Platz verzichten. Die Fußgänger, weil sie zwar einen großzügigeren Gehweg bekommen, sich diesen aber mit geparkten Kfz teilen. Und die Radler, weil sie zwar einen Radlstreifen, aber keinen abgetrennten Radweg haben werden. Das ist ein schönes Symbol für die Grundeinstellung, die im Verkehr ohnehin vorherrschen sollte: gegenseitige Rücksichtnahme.“        

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