Pilotversuch gefordert: Wann macht der erste Münchner Club wieder auf?

Die grün-rote Rathauskoalition setzt sich mit einem Antrag dafür ein, dass das Nachtleben in München wieder mehr in den Fokus geraten soll. Die Stadtverwaltung solle prüfen, unter welchen Bedingungen Öffnungen von Clubs und Bars wieder möglich sind.
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Rot-weißes Absperrband hängt im "Harry Klein" von der Decke. Der Club ist derzeit wegen Corona geschlossen.
Rot-weißes Absperrband hängt im "Harry Klein" von der Decke. Der Club ist derzeit wegen Corona geschlossen. © Sven Hoppe/dpa

München - Seit 17. März 2020 schon sind Bars, Clubs, Diskotheken und Livemusikbühnen für junge Menschen pandemiebedingt geschlossen.

Die grün-rote Rathauskoalition will nun die Stadtverwaltung prüfen lassen, unter welchen Bedingungen Clubnächte, Events in Diskotheken, Bars, Livespielstätten und Konzerte wieder ermöglicht werden können.

Forderung: Pilotversuch fürs Feiern in München

Gefragt werden sollen dabei auch Leute aus der Veranstaltungsbranche, der Club-, Nachtkultur und von Live-Musikspielstätten. Das Ziel: München soll gut vorbereitet sein, wenn Diskotheken, Bars und Clubs bei anhaltend niedrigen Inzidenzen wieder öffnen können

Die Stadt soll den Freistaat zudem bitten, einen Pilotversuch zu einer solchen Öffnung, unter Einhaltung der dafür geltenden Hygieneregeln, zu genehmigen. Voraussetzung dafür: Eine anhaltend niedrige Sieben-Tages-Inzidenz sowie eine positive Beurteilung durch den Stab für außergewöhnliche Ereignisse.

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Länger andauernde Club-Schließung ist "nicht verhältnismäßig"

Aufgrund der gut verlaufenden Impfkampagne und der weiter sinkenden Inzidenz sei eine länger andauernde Schließung der Clubs und Bars "nicht verhältnismäßig", heißt es im Antrag. Denn auch die Veranstaltungsbranche könne neben der technischen Belüftung der Räume sowie einer sicheren Kontaktnachverfolgung auch die Umsetzung der weiteren Hygieneregeln gewährleisten, so die Begründung von Grün-Rot. "Die Stadt muss sich daher auf eine Öffnung des Nachtlebens vorbereiten, damit sie auf eine entsprechende Lockerung der Infektionsschutzverordnung rasch reagieren kann", wird Grünen-Stadtrat David Süß in einer Mitteilung zitiert.

Die Rathauskoalition fordert einen Zeitplan, wie die Betriebe spätestens im Herbst 2021 wieder öffnen können. "Spätestens nach der Sommersaison wird die kulturelle und gesellschaftspolitische Rolle der Clubs und Musikspielstätten für die Stadtgesellschaft wieder an Bedeutung gewinnen", so die Begründung im Antrag. 

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