Personalnot in München: Wie die SPD Erzieher gewinnen will

Viele Kitas haben zu wenig Personal. Die Rathaus-SPD liefert Ideen: Auslandspraktika für Azubis, kostenlose Quereinsteiger-Kurse, Tagesmütter als Helfer.
| Irene Kleber
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München - Angekündigt hat OB Dieter Reiter (SPD) es ja schon im Herbst. Am Dienstag will der Stadtrat die kostenfreie Kita für München nun ganz offiziell beschließen. Dann gehen ab September alle Münchner Kinder gebührenfrei in städtische Kindergärten und in freie, die sich der "Münchner Förderformel" angeschlossen haben.

Krippe, Tagesheim und Hort werden kostenlos, wenn Eltern ein Jahreseinkommen von maximal 50.000 Euro haben - für alle, die mehr verdienen, werden die Elternbeiträge niedriger. Und auch für Elterninitiativen will die Stadt Lösungen finden.

Kita-Karriere für Quereinsteiger

Bei aller Freude über die finanzielle Entlastung – ein Problem bleibt: Viele Kitas haben schlichtweg zu wenig Personal. Die Rathaus-SPD liefert deshalb jetzt Ideen in einem großen Antragspaket: Beispielsweise sollen Kitas mehr Bürokräfte bekommen, die den Papierkram erledigen, damit Erzieher mehr Zeit für die Kinder haben.

Auch Tagesmütter sollen Kitas ins Boot holen können, wenn mal Personal ausfällt. Interessant für junge Leute, die an eine Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher denken: Münchner Azubis sollen auch im Ausland Praktika machen dürfen – gleichzeitig soll die Stadt Praktika für Austauschpartner anbieten.

Und auch für Quereinsteiger und ausländische Kita-Fachkräfte haben die Genossen Ideen: Sie sollen für die Weiterbildung finanziell unterstützt werden, auch mit kostenlosen Kursen und Coachings.

Lesen Sie hier: Beitragszuschuss entwickelt sich zum Kita-Chaos

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