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Park-Debatte: Ideen statt Verbote

AZ-Lokalchef Felix Müller über die Park-Debatte im Rathaus.
| Felix Müller
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Beliebter Treffpunkt in Schwabing: der Wedekindplatz.
Beliebter Treffpunkt in Schwabing: der Wedekindplatz. © imago images / imagebroker

München - Man müsse sich nicht wundern, wenn der Freistaat über ein Alkoholverbot im Englischen Garten nachdenkt, hat Dieter Reiter vor ein paar Tagen gesagt. Nun ja. Der Mann ist offiziell nicht für den Park zuständig. Was der OB selbst davon hält, dass Zehntausende Münchner auf den Wiesen, auf denen seit Jahrzehnten mit Bier und Wein gepicknickt wird, womöglich bald keinen Alkohol mehr trinken dürfen, dazu sagte er nichts.

Überfälliger Ansatz: Über Angebot die Stimmung prägen 

Alternativen zu den ewigen Verbotsdebatten zu finden, die sehr viele sehr friedliche Münchner in ihrer Freizeitgestaltung bedrohen, aber wenig bis nichts bringen, wird Reiters Thema nicht mehr werden. Immerhin: Seine grün-roten Stadträte machen sich nun auf diesen Weg. Sich weniger zu fragen, wie man Menschen auf Plätzen und in Parks noch mehr kontrollieren kann und stattdessen über Angebote die Stimmung zu prägen, ist ein überfälliger Ansatz.

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Das können sogar mehr Café-Tische sein, Konzerte. Trotzdem hat die SPD mit einem "Aber" recht: Die Politik muss sicherstellen, dass nicht alles Geld kostet. Der Normalfall auf den Plätzen dieser teuren Stadt muss sein, keinen Eintritt zahlen, nichts kaufen zu müssen. Sondern sich einfach setzen zu können. Wer mag, auch mit einem mitgebrachten Bier.

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