Olympia-Bewerbung: Krause will Looping mit Söder drehen
Countdown zum Oktoberfest – und auch zur Entscheidung über die Münchner Olympia-Bewerbung. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hofft auf einen Zuschlag für München – und will in diesem Fall mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gemeinsam die Achterbahn "Olympia Looping" auf der Wiesn fahren.
"Mein Lieblingsfahrgeschäft ist das Riesenrad, aber den "Olympia Looping" fahre ich auch gerne. Und am liebsten würde ich ihn am kommenden Sonntag dann fahren, nachdem die Entscheidung zu Olympia gefallen ist, im besten Fall positiv, und dann gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten", sagte Krause beim traditionellen Rundgang auf dem Oktoberfest.
Gemeinsam zur Olympia-Entscheidung
Krause wird gemeinsam mit Söder und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am 26. September in Baden-Baden dabei sein, wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Chef des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Thomas Weikert, den deutschen Olympia-Bewerber für 2036, 2040 und 2044 verkündet.

Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Freistaat zu Olympia sei "sehr gut, sehr zuverlässig", sagte Krause weiter. Am Samstag wird Krause dem Ministerpräsidenten nach dem Anzapfen die erste Maß Bier überreichen – Söder, der CSU-Chef, bekommt sie damit erstmals aus der Hand eines grünen Oberbürgermeisters. "Ich freue mich drauf, dass die Wiesn losgeht, ich freue mich, dass es mit einem gemeinsamen Statement von Freistaat und Stadt ist – und ich dem Ministerpräsidenten die erste Maß übergeben darf."
Für den Anstich sieht sich Krause gut gerüstet – er hat trainiert, nämlich für das Anzapfen als sozusagen sportlichen Teil der Fest-Eröffnung: Er will am Samstag das erste Bierfass mit zwei bis drei Schlägen anzapfen – und möglichst ohne Bierfontäne. "Ich bin in Übung", sagte er. Er werde auch noch einmal probeweise anzapfen. "Und dann gehe ich davon aus, dass es auch alles gut geht. Und wenn nicht, hat mir (Alt-Oberbürgermeister) Christian Ude mitgegeben, dann ist man zumindest in aller Munde, da kann man dann auch damit leben als OB."
