Zutritt nur mit Bändchen? Neue Einlassregelung für Fest-Gelände

Die Diskussion um den mobilen Zaun rund um die Wiesn hat in München hohe Wellen geschlagen. Die Komplettabriegelung wird es heuer nicht geben, aber Einlassstop droht durchaus. Die Wirte reagieren mit speziellen Bändchen, die ihren Gästen nicht nur Eintritt ins Zelt verschaffen, sondern überhaupt auf das Festgelände. 
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Die Wiesn will heuer ihr Sicherheitskonzept ausbauen.
dpa Die Wiesn will heuer ihr Sicherheitskonzept ausbauen.

Die Diskussion um den mobilen Zaun rund um die Wiesn hat in München hohe Wellen geschlagen. Die Komplettabriegelung wird es heuer nicht geben, aber Einlassstops droht durchaus. Die Wirte reagieren mit speziellen Bändchen, die ihren Gästen nicht nur Eintritt ins Zelt verschaffen, sondern überhaupt auf das Festgelände. 

München - Millionen Besucher strömen jedes Jahr auf das größte Volksfest der Welt. Die Sicherheitskräfte vor Ort stellen die Menschenmassen vor enorme Herausforderungen - gerade am besucherstarken mittleren Wochenende. Ausrollbare Zäune am sogenannten Kotzhügel waren im Gespräch, um das komplette Festgelände bei Überfüllung abzuriegeln. Der Stadtrat lehnte den Vorschlag von Wiesn-Chef Josef Schmid nach massiven Protesten der SPD ab.

Stattdessen wird die Zahl der Ordner erhöht und an allen Zugängen sollen stichprobenartig Taschen kontrolliert werden. Und noch eine Neuerung könnte es geben: Erstmals in der Geschichte der Wiesn soll es nicht nur Einlaßbändchen für die Zelte geben, sondern auch für das Festgelände. Die Wirte verteilen die Bändchen für die drei besucherstarken Tage an Gäste, die bei ihnen Tische reserviert haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, gelten die Bänder für den 24. September (Samstag), 1. Oktober (Samstag) und 2. Oktober (Sonntag) von jeweils 13 bis 19 Uhr.

Lesen Sie hier: Ärger um Wiesn-Bauzaun: Tischtennisplatten weg

„An diesen drei Tagen ist mit einem besonderen Ansturm an Besuchern zu rechnen. Mit der Ausgabe der Bänder möchten wir das Referat für Arbeit und Wirtschaft unterstützen, das den Vorschlag dafür gemacht hat“, erklärt Toni Roiderer, Sprecher der Wiesn-Wirte. „Und natürlich unseren Gästen helfen, die Reservierungen haben.“

Mit den Bändchen sollen diese nämlich an den Einlass-Kontrollen leichter durchgelassen werden und sogar reinkommen, wenn die Theresienwiese eigentlich wegen Überfüllung dicht ist. Vor dem Blick in Rucksack und Handtasche hilft das freilich nicht. Kontrolliert werden die Gäste trotz Bändchen wie alle anderen Besucher an den sechs offiziellen Eingängen zum Festgelände. 

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