Wiesn: Tipps und Tricks für den Festbesuch

Ein neuer Oktoberfest-Guide liefert Infos zur Wiesn für Eingeweihte und den Ahnungslosen. Hier lesen Sie, wie sie das Beste aus Ihrem Oktoberfestbesuch machen.
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München - Tipps und Tricks zur Wiesn: Hier gibt es einen Auszug aus dem Oktoberfest-Guide von MARCO POLO:

Schon bei der Anfahrt muss man wissen, wie es geht. Während die Touristenmassen in der überfüllten U-Bahn zum Bahnhof Theresienstraße fahren und sich dort die Treppe hinaufdrängen, steigen die Münchner und die Besucher aus dem Umland an der Hackerbrücke oder am Goetheplatz aus und spazieren von dort entspannt zum Festgelände.

Wer keine Reservierung hat, sollte früh dran sein. Kommen Sie am besten schon um 10 Uhr beziehungsweise am Wochenende um 9 Uhr auf den Festplatz. Denn schon mittags sind die meisten Zelte wegen Überfüllung geschlossen. Wer dann rausgeht, kommt oft nicht mehr rein. Deshalb vor einem Ausflug übers Gelände unbedingt bei den Türstehern nach einem der bunten Armbändchen fragen, die den Wiedereinlass sichern. Schöner ist es tagsüber allerdings sowieso vor dem Zelt, im Biergarten. Man sitzt (idealerweise) in der Sonne, trinkt sein Bier und kann sich in Ruhe unterhalten.

Ob drinnen oder draußen, wichtig ist ein gutes Verhältnis zur Bedienung. Und das bekommt man nicht durch anbiedernde Komplimente für das fesche Dirndl, sondern durch ein großzügiges Trinkgeld beim Bezahlen der ersten Maß. Danach wird die Kellnerin den Tisch auch im größten Trubel nicht ignorieren und öfter mal vorbeischauen.

Mancher Besucher von jenseits des Weißwurstäquators kommt auch aufs Oktoberfest, um echte Münchner und ihre Kultur kennen zu lernen. Die denkbar schlechtesten Tage dafür sind Samstag und Sonntag, vor allem das berüchtigte „Italiener-Wochenende“ (das zweite). Die Einheimischen meiden den schlimmsten Trubel und gehen lieber unter der Woche auf die Wiesn, besonders zur Mittagszeit. Schöner Nebeneffekt: Bier und Hendl sind dann um 10 bis 30 Prozent günstiger. Und auch viele Fahrgeschäfte senken in den Mittagsstunden ihre Preise.

Auch auf der „Oiden Wiesn“ sieht man kaum knappe Neon-Dirndl, entblößte Oberkörper und Filzhüte in Form eines Maßkrugs. Bei der traditionellen Version des Oktoberfests auf einem abgesperrten Gelände am südlichen Ende der Theresienwiese bleiben die Bayern weitgehend unter sich. Im vergangenen Jahr ist die „Oide Wiesn“ wegen des Landwirtschaftsfestes ausgefallen. Nun bekommen Besucher in den drei Festzelten wieder Bier aus dem Holzfass und Blasmusik statt DJ Ötzi. Auch die Fahrgeschäfte geben sich nostalgisch: der „Kettenflieger Kalb“ aus dem Jahr 1919, die „Dicke Berta“ oder die „Fahrt ins Paradies“. Und sie sind wesentlich günstiger als auf der Haupt-Wiesn. Jede Fahrt kostet nur einen Euro.

Die drei Euro Eintritt für die „Oide Wiesn“ lohnen sich also. Zumal die Besucher in diesem Jahr ein Armbändchen erhalten, wenn sie die drei Euro Eintritt für die „Oide Wiesn“ bezahlt haben. Damit können sie sich zwischenzeitlich in den Rummel auf dem Hauptfest stürzen und später zurückkehren.

Für Familien lohnt es sich, den Wiesnbesuch auf einen Dienstag zu legen. Denn dann ist zwischen 12 und 18 Uhr Familientag. Viele Fahrgeschäfte und Imbissbuden bieten dann Sonderpreise. Wie auch immer Sie Ihr Oktoberfest feiern, wir wünschen Ihnen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister „eine friedliche Wiesn“!


Den Oktoberfest-Guide von MARCO POLO gibt es als eBook bei Amazon im iBook-Store zum Einführungspreis vpn 0,99 Euro (statt 3,99 Euro)

 

 

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