Videoüberwachung auf dem Oktoberfest: Hofbräu-Wirt installiert Kameras

Im Hofbräuzelt werden dieses Jahr 26 Kameras das Treiben in Zelt und Biergarten überwachen. Gäste – und Angestellte – müssen sich außerdem auf mehr Kontrollen einstellen.
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Im Hofbräuzelt werden 26 Kameras das Treiben aufzeichnen.
dpa Im Hofbräuzelt werden 26 Kameras das Treiben aufzeichnen.

München - 26 Kameras werden auf dem diesjährigen Oktoberfest das Geschehen im Hofbräuzelt rund um die Uhr filmen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Wirtefamilie und Brauerei hätten sich auf die Maßnahme geeinigt.

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Runde 50.000 Euro soll die Sicherheitsmaßnahme kosten. Außerdem stellt Wirt Günter Steinberg 25 zusätzliche Securities ein, insgesamt 135 Sicherheitskräfte werden das Zelt zusätzlich zu den Kameras im Blick haben. Für eine erhöhte Sicherheit sollen auch die vorgezogenen Kontrollen der Gäste führen.

Personal muss sich ausweisen, Gäste werden früher kontrolliert

Schon beim Betreten des Biergartens anstatt am Zelteingang müssen Besucher mit Sicherheitskontrollen rechnen, so der Sicherheitschef zur Bild. Und auch die Mitarbeiter müssen sich dieses Jahr besonders ausweisen, ihren Dienstausweis und Personalnummer immer bei sich tragen.

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Außerdem gibt es für sie einen extra Personaleingang, bei dem die Ausweise kontrolliert werden. So soll dem "mulmigen Gefühl" vorgebeugt werden. Wirt Steinberg jedenfalls vertraut auf seine Maßnahmen und die der Stadt. Die Kameras filmen im Übrigen auch bei einem Stromausfall, die Aufnahmen werden für eineinhalb Jahre gespeichert.

Auch Wirte-Sprecher Toni Roiderer hat sein Hacker-Festzelt, den "Himmel der Bayern", in diesem Jahr mit 30 Kameras ausgestattet, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Überall, wo es wichtig ist", werde in diesem Jahr gefilmt. Ob es in diesem Jahr noch weitere Zelte mit Überwachungskameras gebe, wisse er nicht.

Auch die Wiesn-Pressestelle der Stadt München konnte dazu keine Angaben machen.

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