So wird der Verkehr zur Wiesn 2016 geregelt

Das Oktoberfest wird in diesem Jahr komplett eingezäunt, so möchte die Stadt die Sicherheit der Besucher gewährleisten. Schon seit einigen Jahren ist der Verkehr rund um die Festwiese zentraler Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen. Einschränkungen gibt es schon lange vor dem Anstich. Auf was sich die Anwohner einstellen müssen.
| Linda Vogt
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Das Sicherheitskonzept zur Wiesn führt zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr.
dpa Das Sicherheitskonzept zur Wiesn führt zu erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr.

Das Oktoberfest wird in diesem Jahr komplett eingezäunt, mit dieser Neuerung möchte die Stadt die Sicherheit der Besucher gewährleisten. Der Verkehr rund um die Festwiese steht schon seit einigen Jahren im Fokus der Sicherheitsmaßnahmen. Zu Einschränkungen kommt es bereits weit vor dem Anstich in einem Monat. Auf was sich die Anwohner einstellen müssen.

München - Straßensperren, Halteverbote, Kontrollen: Der Maßnahmenkatalog, der den Verkehr rund um die Festwiese regelt, ist lang. Anwohner und andere Anlieger müssen sich schon vor dem Festbetrieb auf Unannehmlichkeiten gefasst machen: Ab 9. September beginnen die Ausnahme-Verkehrsregelungen zu greifen.

Rund um die Festwiese wird es einen weiträumigen Umfahrungsbereich geben. Dort dürfen nur Anwohner, Besucher, Lieferanten oder Kunden einfahren.

Foto: Stadt München

Dieser äußere Sperrring erstreckt sich von der Herzog-Heinrich-Straße über die Paul-Heyse-Straße, Schwanthalerstraße, Schießstättstraße, Heimeranstraße, Ganghoferstraße, Hans-Fischer-Straße und Poccistraße.

Eine Zufahrtserlaubnis ist für diesen Bereich allerdings nicht notwendig. Anders sieht es da beim mittleren Sperrring aus. Das betrifft die beiden direkt an das Festgelände angrenzenden Straßen Bavariaring und Theresienhöhe. Sie sind grundsätzlich für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die einmündenden Seitenstraßen werden durch Schranken zu Sackgassen blockiert.

Lesen Sie hier: Volksfestung Wiesn: Der Zaun ums Oktoberfest kommt doch

Zufahrt gibt es dort nur mit einer Zufahrtserlaubnis. Die können Anwohner und Personen, die ihren Arbeitsplatz nur über eine der beiden Straßen erreichen, beim Kreisverwaltungsreferat beantragen. Mit Fahrzeugkontrollen und Wartezeiten ist allerdings zu rechnen.

Diese Parkplätze fallen weg

Im mittleren Sperrring herrscht Parkverbot. Um den Engpass aufzufangen, wird die Stadt rund um die Thersienwiese alle Stellplätze ausschließlich für Anwohner mit einer Parklizenz reservieren. Das "Bewohnerparken" gilt täglich von 9 bis 23 Uhr innerhalb des gesamten äußeren Sperrings sowie in den Gebieten Thersienhöhe (südlich der Landsberger Straße) und Herzog-Ernst-Platz (östlich der Pfeuferstraße).

Zu allgemeinen Behindertenparkplätzen umfunktioniert werden die nördliche Uhlandstraße, Rückertstraße und Bavariastraße sowie die südliche Mozartstraße. Anwohner können ihre Autos dort nur in der Nacht ab 23 Uhr bis 9 Uhr morgens abstellen.

Auch öffentlicher Verkehr betroffen

Wer in dieser Zeit lieber ganz auf das Auto verzichten möchte, sollte Folgendes beachten: Der Eingang am U-Bahnhof Theresienwiese wird aufgrund der Sicherheitsverschärfung so geändert, dass von dort keine Besucher unkontrolliert auf das Oktoberfest-Gelände gelangen können.

Rund um die Festwiese ist ein Bussperrring eingerichtet. Die Linie 134 wird umgeleitet, die alternative Routenführung verläuft entlang der Ganghoferstraße, Kazmaierstraße, Trappentreustraße und zurück.

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