Oktoberfest 2022: OB Reiter denkt über Einlassbändchen nach

Anbandeln auf der Wiesn: Um ein Oktoberfest im nächsten Jahr möglich zu machen, bringt Münchens OB Dieter Reiter ein System mit Einlassbändchen ins Spiel.
| AZ/dpa
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So schön soll es wieder werden: Ein wehmütiger Blick über die Wiesn2019.  (Archivbild)
So schön soll es wieder werden: Ein wehmütiger Blick über die Wiesn2019. (Archivbild) © Tobias Hase/dpa

München – Kann ein Oktoberfest im nächsten Jahr trotz Corona stattfinden? Wie wird sich die Pandemie auf die Planung und Organisation und das Fest selbst auswirken? Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat einen Einblick in aktuelle Gedankenspiele gegeben. 

Oktoberfest 2022 unter Corona-Bedingungen

"Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass wir keine Wiesn ohne Beschränkungen sehen werden. Wir denken gerade über Oktoberfest-taugliche Zugangskontrollen nach", hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) nun der "Bild"-Zeitung (Samstag) gesagt. "Wir denken über Bändchen nach. Die man unter Vorlage seiner Impfnachweise erhalten kann - für jeden Tag eine andere Farbe. Oder ein Bändchen für 16 Tage. Das ist einfacher zu kontrollieren. Wir müssen noch überlegen, wie wir das mit Spontanbesuchern regeln."

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Zum zweiten Mal in Folge ist die Wiesn dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten. Reiter hatte im Juni gesagt, zwei Jahre ohne Oktoberfest seien genug. Er wolle eine Wiesn 2022. Dazu solle mit Fachleuten ein Konzept erstellt werden. Sechs Millionen Besucher aus aller Welt lockte das größte Volksfest der Welt vor der Pandemie an.

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