Nachfolger gefunden! So viel kostet Peter Reichert die Bräurosl

Nach dem AZ-Bericht verkündet die Brauerei endlich den Nachfolger für Bräurosl und Donisl: Peter Reichert, guter Freund vom Hacker-Chef. Wie er durchstartet, was ihn das kostet und womit er zu kämpfen hat.
| Kimberly Hagen
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Wirt Peter Reichert übernimmt die Bräurosl.
Wirt Peter Reichert übernimmt die Bräurosl. © -/Hacker-Pschorr Bräu GmbH/dpa

München - Hallelujaaa, möchte man rufen. Am Mittwoch um 15.23 Uhr steigt weißer Rauch in Form einer E-Mail von der Paulaner-Brauerei (zu der Hacker-Pschorr gehört) auf.

Neuer Wiesnwirt endlich gefunden: Der Spezl macht's

Die lange schwierige Suche in diesen Lockdown-Zeiten, einen Wiesnwirt für die Bräurosl zu finden - besonders in Kombination mit dem Traditionslokal Donisl am Marienplatz - hat ein Happy End gefunden. Nach dem AZ-Bericht am Mittwoch ist es jetzt hochoffiziell: Peter Reichert macht's!

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"Ja, es stimmt, wir gehen mit Peter Reichert als Wirt für die Bräurosl in die Bewerbung bei der Stadt München für das Oktoberfest", verkündet Hacker-Pschorr-Chef Andreas Steinfatt. Und: "Peter Reichert hat uns für den Donisl, der ein Herzensprojekt nicht nur der Brauerei, sondern auch der gesamten Schörghuber-Gruppe und der Eigentümer-Familie ist, mit seinem echt Münchner Wirtshaus-Konzept überzeugt. Das ist genau das, was wir uns dafür wünschen. In den Gesprächen hat sich dann herauskristallisiert, das passt auch für die Bräurosl." Was sicher auch eine Rolle gespielt hat: die Spezlwirtschaft. "Der Andi" und "der Peter", wie sie sich gegenseitig nennen, sind gut befreundet. "Wir mögen uns seit vielen Jahren", meint Steinfatt.

Bräurosl und Donisl: Das Kombipaket ist teuer

Da spielt es dann plötzlich keine Rolle mehr, dass Reichert zuvor in der Schönheitskönigin auf der Oidn Wiesn Hofbräu ausgeschenkt hat. Viele Paulaner- und Hacker-Wirte schäumen freilich hinter den Kulissen, weil keiner von ihnen den Zuschlag bekommen hat. Lorenz Stiftl zeigt sich als guter Verlierer. Andere waren vorab aus finanziellen Gründen abgesprungen. Denn: Bräurosl und Donisl sind ein teures Vergnügen - weshalb die Vorgänger, Familie Heide (Bräurosl) und Familie Reindl (Donisl), frühzeitig das Weite gesucht haben. Bis Geld reinkommt, dauert's.

Reichert wollte schon mit 17 Wiesnwirt werden

Einen höheren siebenstelligen Betrag muss der begeisterte Musikant und Trompeter Reichert nach AZ-Informationen investieren. Ob die Wiesn 2021 stattfindet? "Wir hoffen's", sagt er. Den Entschluss, Wiesnwirt zu werden, fasste er mit 17, als er keinen Tisch auf dem Oktoberfest bekam.

Im April möchte er den Donisl mit neuem Konzept (musikalischer, münchnerischer) wiedereröffnen: "Es muss so gemütlich werden wie in der Schönheitskönigin." Wie viel Mut es ihn kostete, Bräurosl/Donisl zu übernehmen? Reichert: "Aktien muss man kaufen, wenn sie unten sind."

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