Mini-Wiesn 2021: Die Fahrgeschäfte im AZ-Test

Das Oktoberfest fällt auch heuer aus. Auf der Theresienwiese stehen trotzdem Fahrgeschäfte. Wir sind mitgefahren.
| Andre Spannl, Daniel von Loeper (Fotos)
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Den Wolken ganz nah, dem Boden so fern: München mal von ganz weit oben genießen, das kann man im Bayern-Tower.
Den Wolken ganz nah, dem Boden so fern: München mal von ganz weit oben genießen, das kann man im Bayern-Tower. © Daniel von Loeper

München - Der Sommer könnte noch spaßig werden auf der Theresienwiese. Trotz allem. Denn eine Maß mit Freunden im Biergarten oder mit der Familie die Fahrgeschäfte durchprobieren - das geht auch im zweiten Jahr mit Wiesn-Entzug. Die AZ hat sich durch die Fahrgeschäfte getestet.

Während der Achterbahn-Fahrt kann man süß gebrannte Mandeln von draußen riechen. Mei, es fühlt sich doch nach Volksfest an. Lust zu essen bekommt man da auf jeden Fall sofort.

Aber erstmal wollen wir weiter testen. Nach der Achterbahn kommt das Riesen-Karussell. Höhenangst habe ich keine, die Aussicht ist viel zu schön. Dort hinten ist die Frauenkirche und die Menschen am Boden sind ganz klein. Als Nächstes folgen die Wildwasserbahn, das "Break-Dance". Auf den Kopf gestellt wird man zu guter Letzt bei einem verrückten Flug im "Flip Fly". Gar nicht so mini, der Spaß auf der Mini-Wiesn!

Rio Rapidos: Nass - auch ohne Regen

Wie beim Wildwasserrafting: Im Rio Rapidos wird man nass.
Wie beim Wildwasserrafting: Im Rio Rapidos wird man nass. © Daniel von Loeper

Wer dachte, dass er dieses Jahr beim "Sommer in der Stadt" trocken bleiben kann, der hat sich - wettermäßig heuer ja sowieso - geirrt. Mit bis zu vier Freunden kann man sich aber auch in ein Boot setzen und die wilde Wasserfahrt im Rio Rapidos genießen. Aber was heißt genießen? Mit viel Action und Adrenalin fährt man mehrere Kurven hinab und wird jedes Mal von einem vollen Wasserbecken aufgefangen.

Mit einem großen "Platsch" fliegt mir dann das Wasser um die Ohren - trocken bleibe ich hier nicht. Wie auch? Mit 300 Kubikmetern ist die Wasserbahn gefüllt, wird uns erzählt. Das entspricht ungefähr 300.000 Litern. Die Fahrt dauert auch hier zwei bis drei Minuten und sorgt an warmen Sommertagen bestimmt für eine angenehme Abkühlung. Eine Person zahlt hier 5 Euro für eine Fahrt. Es gibt aber auch Gruppentickets für 18 Euro. Hier können dann vier Personen mitfahren.

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Break-Dance: Gedreht und geschüttelt

Im "Break-Dance" von Grünberg Kaiser werde ich ganz schön durchgeschüttelt. Hier dreht man sich nicht nur ein Mal, sondern gleich zwei Mal. Die untere Scheibe dreht sich 14 Mal und die Scheiben in denen man sitzt gleich 20 Mal in der Minute. 3 bis 4 G bei voller Geschwindigkeit wirken hier angeblich auf mich. Könnte stimmen. Fahrgäste zahlen hier 4 Euro.

Flip-Fly: Schaukeln und kopfüber

Der Name ist Programm: Im "Flip-Fly" schaut man von oben auf die Wiesn - und fliegt ihr dann entgegen.
Der Name ist Programm: Im "Flip-Fly" schaut man von oben auf die Wiesn - und fliegt ihr dann entgegen. © Daniel von Loeper

Was zunächst mit einem langsamen Schaukeln von links nach rechts, beginnt, endet mit einer richtigen Action-Fahrt. Denn beim Schaukeln von links nach rechts bleibt es nicht. Auf einmal schaue ich kopfüber auf die Wiesn hinab - aus 24 Metern Höhe rausche ich dann wieder gen Boden. Ganz schön verdreht fühle ich mich - denn die Sitze fangen irgendwann auch an zu schaukeln. Die Knie fühlen sich an wie Pudding und ich kann mich kaum noch auf den Füßen halten. Der Preis pro Person beträgt 4,50 Euro.

Achterbahnfahrt mit Heidi

Und los: Der AZ-Reporter testet Heidi.
Und los: Der AZ-Reporter testet Heidi. © Daniel von Loeper

"Heidi, deine Welt sind die Berge", hallt es um die Achterbahn "Heidi the coaster." Dann geht es hinauf auf 13 Meter und in einer Fahrtzeit von rund zwei Minuten ist man wieder unten. 430 Meter lang ist die Achterbahn und kurz ist die Strecke allemal nicht. Mehrmals wird mir plötzlich flau im Magen, wenn eine Abfahrt kommt. Erwachsene zahlen 5 Euro und Kinder 4 Euro

Bayern-Tower: "Die Stadt - so schön von oben"

Den Wolken ganz nah, dem Boden so fern: München mal von ganz weit oben genießen, das kann man im Bayern-Tower.
Den Wolken ganz nah, dem Boden so fern: München mal von ganz weit oben genießen, das kann man im Bayern-Tower. © Daniel von Loeper

Der Wind peitscht einem um die Ohren, die Knie werden weich und von hier oben sieht man über die ganze Stadt. Olympiaturm, Frauenkirche und sogar bis zur Staatskanzlei kann man von hier oben blicken. Ganz klein wirkt die Stadt und wenn der Bayern-Tower anfängt sich zu drehen, wirken bis zu 2-G auf einen. Kräfte, die normalerweise nur ein Astronaut zu spüren bekommt. 90 Meter hoch ist der Bayern-Tower, mit 70 km/h dreht er sich und die Fahrt dauert ungefähr drei Minuten. Wieder unten angekommen, ist es kurzzeitig schwer zu stehen. Ich muss mich erst wieder an die Schwerkraft gewöhnen. Die Fahrt pro Person kostet hier 7 Euro. Für Kinder 5 Euro.

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