1200 Unterschriften für neue Ermittlungen zum Wiesn-Attentat

Mit 1200 Unterschriften setzt sich eine Bürgerinitiative dafür ein, das Wiesn-Attentat von 1980 neu zu untersuchen. Prominente Unterstützer sind Joseph Bierbichler und Konstantin Wecker.
| dpa
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Beim Gedenken an das Oktoberfestattentat wird ein Banner mit der Forderung "Für die Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens" hochgehalten.
Gregor Feindt Beim Gedenken an das Oktoberfestattentat wird ein Banner mit der Forderung "Für die Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens" hochgehalten.

München - Eine Bürgerinitiative hat rund 1200 Unterschriften für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Wiesn-Attentat von 1980 gesammelt. Die Liste sei am Dienstag Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgelegt worden, teilte der Jugendverband des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Donnerstag in München mit. In einem beiliegenden offenen Brief sei die Ministerin gebeten worden, die Bundesanwaltschaft mit erneuten Untersuchungen zu beauftragen. Zu den Unterzeichnern gehörten auch der Schauspieler Joseph Bierbichler, der Liedermacher Konstantin Wecker und DGB-Chef Michael Sommer.

Der 21-jährige Student Gundolf Köhler hatte am 26. September 1980 nach einer verpatzten Prüfung einen Sprengsatz in einem Mülleimer am Oktoberfest-Haupteingang deponiert. Bei dem Terrorakt starben 13 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Bis heute gibt es Zweifel, ob Köhler die Tat – gut eine Woche vor der Bundestagswahl – allein und nur aus persönlichem Frust begangen hat. 

 

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