OB-Wahl in München: Neue Umfrage veröffentlicht

Nur noch wenige Wochen bis zur Kommunalwahl in München. Kann OB Reiter die absolute Mehrheit erreichen oder muss der SPD-Mann in die Stichwahl? Und wer würde dann sein Gegner sein? Das Rennen ist derzeit äußerst spannend, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
André Wagner |
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Am 8. März 2026 und vielleicht in einer Stichwahl zwei Wochen später, entscheidet sich, wer für die nächsten sechs Jahre Oberbürgermeister von München wird. (Archivbild)
Am 8. März 2026 und vielleicht in einer Stichwahl zwei Wochen später, entscheidet sich, wer für die nächsten sechs Jahre Oberbürgermeister von München wird. (Archivbild) © dpa/Felix Hörhager

Am 8. März 2026 finden in München die Kommunalwahlen statt. An diesem Sonntag entscheiden die Wahlberechtigten in München, wer in den kommenden sechs Jahren im Stadtrat oder in den Bezirksausschüssen sitzt. Die brennendste alle Fragen dürfte aber sein, wer bis zum Jahr 2032 als Münchner Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt lenken wird.

Favorit ist der amtierende OB Dieter Reiter. Doch wird es dem SPD-Mann gelingen auf Anhieb die absolute Mehrheit zu erlangen oder muss der 67-Jährige nach Auszählung aller Wahlstimmen gar in die Stichwahl? Diese würde am 22. März 2026 stattfinden.

Forsa-Umfrage: Reiter muss wohl in die Stichwahl – doch gegen wen?

Geht es nach einer aktuellen, repräsentative Forsa-Umfrage, die von den Münchner Grünen in Auftrag gegeben wurde, läuft derzeit alles auf dieses Szenario hinaus.

Dem Umfrageergebnis zufolge wird Dieter Reiter mit 45 Prozent der Stimmen zwar als überlegener Sieger hervorgehen, für die absolute Mehrheit wird dies aber nicht reichen und der aktuelle Münchner OB muss zwei Wochen nach der Kommunalwahl in die Stichwahl.

Um die dortige Position des Gegners ist ein spannendes Rennen zwischen dem OB-Kandidaten der Grünen, Dominik Krause, und dem Kandidaten der CSU, dem ehemaligen Münchner Wirtschaftsreferenten Clemens Baumgärtner entbrannt.

Zwischen den beiden OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner (l. CSU)  und Dominik Krause (Grüne) ist ein spannendes Rennen um den Platz in einer möglichen Stichwahl entbrannt. (Archivbild)
Zwischen den beiden OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner (l. CSU) und Dominik Krause (Grüne) ist ein spannendes Rennen um den Platz in einer möglichen Stichwahl entbrannt. (Archivbild) © Daniel von Loeper

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Krause und Baumgärtner

Die Forsa-Umfrage sieht beide Münchner Lokalpolitiker derzeit bei 20 Prozent. Alle weiteren Kandidaten auf den Posten des Oberbürgermeisters sind deutlich abgeschlagen. So kommen Markus Walbrunn von der AfD und Stefan Jagel von den Linken auf jeweils 5 Prozent, Michael Piazolo von den Freien Wähler würde laut Umfrage 3 Prozent der Stimmen erhalten. Die anderen Kandidaten kommen zusammen auf 2 Prozent.

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Angesichts des Ergebnisses der, von seiner Partei in Auftrag gegebenen, Forsa-Umfrage zeigt sich Dominik Krause kämpferisch. "Die Umfrage zeigt: Das Rennen ist offen. Die OB-Wahl wird voraussichtlich erneut in der Stichwahl entschieden werden. Ich freue mich über die Zustimmung. Das gibt Rückenwind für die heiße Wahlkampfphase. Ich werde in den kommenden Wochen gemeinsam mit unseren fantastischen Wahlkämpfer*innen alles in die Waagschale werfen, um noch mehr Münchner*innen zu überzeugen", wird der amtierende Zweite Bürgermeister von München in einer Pressemitteilung seiner Partei zitiert.

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Für die Umfrage zur OB-Wahl in München wurden 1000 Wahlberechtigte in der Landeshauptstadt befragt (Erhebungszeitraum: 12. bis 21. Januar 2026).

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257 Kommentare
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  • Der wahre tscharlie am 01.02.2026 17:45 Uhr / Bewertung:

    Heiligs Blechle.....und ich war der Auffassung, in dem Artikel gehts um die OB-Wahl und nicht ums Auto.
    Und nur so nebenbei, weil es in den Kommentaren mal angeführt wird.....letzte Woche wurden Zahlen zu Frau Reiche veröffentlicht. Demnach sind ihre Umfragewerte nach einem Jahr bei den Unternehmern niedriger als die von Habeck während seiner ganzen Amtszeit.
    Das sollte schon zu denken geben.

    Und bei der OB-Wahl spielen Kitas, Müll, bezahlbarer Wohnraum, Kultur allgemein, wie wird München lebenswerter für uns Münchner*innen und noch ein paar andere Themen eine Rolle.

    Und nicht so eine vierrädrige Blechkiste.

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  • FRUSTI13 am 01.02.2026 17:53 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Der wahre tscharlie

    Hä, BMW sitzt in München, da soll das Auto für die Politik keine Rolle spielen? Die BMW Mitarbeiter werden es Ihnen danken!

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  • Der wahre tscharlie am 01.02.2026 19:21 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von FRUSTI13

    BMW besitzt auch ein Werk in Shenyang und der Haptsitz von BMW China ist in Peking.
    Und nun?

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