Neue Ringbuslinie in München: SPD-Vize Fischer attackiert Ilse Aigner

Streit um den neuen Ringbus in München: Wer zahlt mehr für das Angebot? Die Stadt oder der Freistaat?
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Ilse Aigner am Montag bei der Vorstellung der neuen Ringbuslinie in München.
Daniel von Loeper Ilse Aigner am Montag bei der Vorstellung der neuen Ringbuslinie in München.

München - Die Ministerin war stolz. Freudig strahlend stellte Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) am Montag den neuen Ringbus vor, der künftig viele wichtige Haltestellen zwischen Haupt- und Ostbahnhof verbinden soll. Ihr Ministerium unterstütze die Ringlinie mit 4,25 Millionen Euro, die Stadt gebe weitere 1,5 Millionen hinzu, erklärte sie.

Am Dienstag widersprach der Münchner SPD-Vize Roland Fischer der Darstellung. Die 1,5 Millionen Euro zahle die Stadt in den nächsten vier Jahren jährlich – also insgesamt 6 Millionen Euro, 1,75 Millionen Euro mehr als der Freistaat. "Kurzum: München zahlt deutlich mehr für die neue Ringbuslinie", sagt Fischer. "Die Busoffensive 2018 hat die SPD im Stadtrat im Januar 2017 beantragt." Seiner Partei seien "Entlastungen im ÖPNV wichtiger als Fototermine im Landtagswahlkampf".

Beim Fototermin mit Ilse Aigner war die Stadt übrigens vertreten: mit Aigners Parteifreund, Josef Schmid, der derzeit noch Bürgermeister ist, im Herbst aber auch in den Landtag wechseln will.

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