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Neubau-Pläne der SPD: Zwei kleine Einwände

AZ-Lokalchef Felix Müller über den Neubau-Plan der SPD.
| Felix Müller
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Fantasievoll, naturnah, verkehrsarm sollen die Münchner Neubaugebiete also künftig werden. Und wer wollte der SPD da widersprechen? Zwei kleine Einwände seien aber erlaubt. Wer hat München denn all die Jahre regiert, in denen diese Ideen offensichtlich eine viel zu kleine Rolle spielten? Und: In der Stadt muss vor allem dichter gebaut werden, dazu gibt es keine sinnvolle Alternative.

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Das Gebot der Stunde: Mehr in die Höhe bauen

Die viel beschimpfte Bahnachse Laim-Pasing, die Welfenhöfe, das, was schon von Freiham zu sehen ist: alles in der politischen Verantwortung von SPD-Oberbürgermeistern. Gut und nachvollziehbar, wenn die Rathaus-SPD nun einen Paradigmenwechsel einleiten, kreativer bauen will – als sie es bisher verantwortet hat.

So lange "fantasievoll" und "naturnah" nicht vor allem wieder bedeutet, zu wenig Wohnungen zu planen. Wohnraum ist so knapp, dass die Stadt sich trauen muss, so dicht zu bauen wie einst in ihren heute beliebtesten Vierteln, etwa Haidhausen oder der Maxvorstadt. Dass an der Bahnachse mitten in der Stadt zwischen riesigen, lieblos daliegenden Freiflächen teils Häuser mit gerade einmal vier Obergeschossen stehen, ist absurd. Mehr in die Höhe und dichter zu bauen ist das Gebot der Stunde. Fantasievoll dürfen die Höfe dann gerne zusätzlich sein.

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