Nazi-Schmierereien in U-Bahnhöfen: Polizei sucht Täter

Die Münchner Polizei ermittelt wegen Nazi-Schmierereien in mehreren U-Bahnhöfen.
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Der U-Bahnhof Westfriedhof: Auch hier waren die bislang unbekannten Täter am Werk. (Archivbild)
Der U-Bahnhof Westfriedhof: Auch hier waren die bislang unbekannten Täter am Werk. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

München - Mehrere staatsschutzrelevante Delikte in München – die Polizei ermittelt unter anderem wegen NS-Schmierereien sowie Nazi-Parolen in der Fußgängerzone.

Schmierereien in U-Bahnhöfen

Wie die Polizei berichtet, haben bislang unbekannte Täter zwischen dem 11. (23.50 Uhr) und 12. März (13.30 Uhr) mehrere "politische Schmierschriften und Symbole mit Bezug auf die NS-Zeit" in U-Bahnhöfen angebracht. Neben der Station am Georg-Brauchle-Ring sind auch die Haltestellen Gern und Westfriedhof beschmiert worden.

Das Kommissariat 44 - zuständig für Staatsschutz - hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Zeugenaufruf: Wer hat im Zeitraum von Donnerstag, 11.03.2021, 6 Uhr bis Freitag, 12.03.2021, 13.30 Uhr, an den genannten Örtlichkeiten Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise für den geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen

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Nazi-Parolen in der Fußgängerzone

Ein weiteres staatsschutzrelevantes Delikt hat sich am 1. März, gegen 16.40 Uhr, in der Münchner Fußgängerzone ereignet. Zwei Männer sprachen zwei Polizisten an und erzählten von einem Mann, der durch die Fußgängerzone gegangen sei und dabei "verbotene Rufe mit Bezug zur NS-Zeit" rief.

Der Mann lief durch die Fußgängerzone und machte mit NS-Parolen auf sich aufmerksam. (Archivbild)
Der Mann lief durch die Fußgängerzone und machte mit NS-Parolen auf sich aufmerksam. (Archivbild) © imago/Ralph Peters

Aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibung kontrollierte die Polizei einen 44-Jährigen, auf den die Beschreibung passte. Die beiden Zeugen hatten sich danach jedoch nicht mehr bei der Polizei gemeldet, um die genaue Tat zu schildern. Die Polizei bittet sie deswegen, sich bei der Polizei zu melden.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die zwei oben genannten Zeugen, im Alter zwischen 20 und 25 Jahre, einer trug einen Basecap, der andere eine schwarze Wind-Regen Jacke, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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