Nach Anschlag in Straßburg: So reagiert die Münchner Polizei

Die Münchner Polizei versucht nach dem Anschlag von Straßburg Ruhe zu bewahren. "Wir tun alles Menschenmögliche, um die Sicherheit zu gewährleisten", sagt Sprecher Marcus da Gloria Martins.
| Ralph Hub
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Der große  Christkindlmarkt vor dem Münchner Rathaus.
dpa Der große Christkindlmarkt vor dem Münchner Rathaus.

München - Bei der Lagebesprechung im Polizeipräsidium München ist am Mittwoch der Anschlag in Straßburg oberstes Thema. "Wir sind mit Streifen im Einsatz", sagt Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Man habe aber darauf verzichtet, Beamte mit MPs an den Märkten zu postieren.

Die Lageeinschätzung werde immer wieder überprüft und entsprechend angepasst. "Wir tun alles Menschenmögliche, um die Sicherheit zu gewährleisten", so da Gloria Martins.

Münchner Weihnachtsmärkte: So viele Polizisten sind im Einsatz

Über 200 Christkindlmärkte gibt es in München und im Umland. Je nach Besucherandrang sind auf den Märkten zusätzlich mehr als 100 Polizisten im Einsatz. Sie werden von der Bereitschaftspolizei unterstützt.

Nach dem Anschlag in Straßburg fühlen sich auch die meisten anderen Landesbehörden mit Blick auf den Schutz der Weihnachtsmärkte gut vorbereitet.

Terror in Straßburg: Diese Bundesländer reagieren

"Es bleibt alles so, wie gehabt", sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Innenministeriums. Auch ein Sprecher der schleswig-holsteinischen Polizei sieht keinen Anlass, etwas zu ändern: "Anschlagsszenarien mit Fahrzeugen, mit Messern, Stich- oder sogar Schusswaffen sind in unseren Sicherheitskonzepten vorgedacht“, sagte er in Kiel.

Ähnliche Aussagen gab es aus Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg. Brandenburg und Rheinland-Pfalz hingegen erhöhen die Polizistenzahl.

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