Münchner Mietpreise steigen nicht mehr so stark

Nach einer Prognose steigen die Werte nicht mehr so stark wie anderswo. Dennoch wird München wohl auch 2021 die teuerste Stadt in Deutschland bleiben.
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In München ein knappes Gut: bezahlbarer Wohnraum. (Symbolbild)
In München ein knappes Gut: bezahlbarer Wohnraum. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Das Münchner Selbstverständnis, immer überall die Nummer 1 sein zu wollen - bei den Mietpreisen könnten die Menschen in der Stadt sehr gut darauf verzichten.

München wird wohl auch 2021 teuerste Stadt Deutschlands

Und zumindest eine gewisse Annäherung zu den Preisen anderer Städte könnte es bald geben. Darauf deutet eine Prognose des Fach-Portals Immowelt hin, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach wird zwar erwartet, dass München auch 2021 die teuerste Stadt Deutschlands bleibt (mit einer Durchschnittsmiete, die mit 16,10 Euro kalt pro Quadratmeter angegeben wird).

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Preiskurve im Münchner Mietmarkt flacht ab

Aber die Steigerung fällt weit zurück hinter die vergangenen Jahre, "die Preiskurve flacht merklich ab", so heißt es in der Studie. "Nach den enormen Anstiegen der vergangenen Jahre gehen die Angebotsmieten von Bestandswohnungen voraussichtlich nur noch um ein Prozent nach oben." Trotzdem liegt München damit noch mit weitem Abstand auf Platz 1. Auf Platz 2 folgt Frankfurt am Main, wo nach einem Anstieg von drei Prozent dann Mieten von 12,20 Euro erwartet werden. Rasant an Fahrt gewinnt die Preisentwicklung in Stuttgart. Dort rechnet Immowelt mit einem Plus von satten sechs Prozent - und Mietpreisen von 12,10 Euro.

Auch in anderen Städten steigen die Preise - so zumindest die Prognose - nun deutlich schneller als in München, so werden etwa für Köln, Düsseldorf und Nürnberg jeweils Steigerungen von vier Prozent erwartet. In Leipzig sind es fünf Prozent - bei einem Quadratmeterpreis von trotzdem gerade einmal 6,80 Euro dürfte sich das Mitleid der meisten Münchner trotzdem arg in Grenzen halten.

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