Münchner (15) findet gestohlenes Radl im Internet wieder

Skurriler Fall für die Polizei: Einem 15-jährigen Jungen wird sein Fahrrad geklaut – etwa einen Monat später findet er es im Internet, wo es zum Verkauf steht.
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Der junge Münchner fand sein gestohlenes Fahrrad im Internet wieder. Der Dieb hatte es auf der Online-Auktionsplattform "ebay" angeboten. (Archivbild)
dpa/AZ Der junge Münchner fand sein gestohlenes Fahrrad im Internet wieder. Der Dieb hatte es auf der Online-Auktionsplattform "ebay" angeboten. (Archivbild)

München - Die Polizei konnte zwei Männer überführen, die mehrere Fahrräder in München gestohlen haben. Ein 15-Jähriger fand sein gestohlenes Rad im Internet und alamierte daraufhin die Polizei.

In der Nacht des 13. Dezembers wurde das abgeschlossene Fahrrad des jungen Münchners aus einem Vorgarten in der Tegelbergstraße geklaut. Am letzten Donnerstag meldete er sich dann bei der Giesinger Polizeiinspektion und teilte den Beamten mit, dass er sein Fahrrad auf der Internet-Auktionsplattform "ebay" gefunden hat.

Lesen Sie hier: Einbrüche in Fahrradgeschäften - 51 hochwertige Räder geklaut

Daraufhin fuhren die Polizisten zu der angegeben Verkaufsadresse in der Hugo-Troendle-Straße und ließen sich dort das Fahrrad zeigen. Der 15-Jährige konnte sein Rad detailliert beschreiben, weswegen es ihm eindeutig zugeordnet werden konnte. In Garage und Keller der Verkäufer fanden die Beamten insgesamt noch 20 weitere Fahrräder, die einen Gesamtwert von rund 12.000 Euro haben.

Die beiden Verkäufer im Alter von 15 und 24 Jahren gaben an, Fahrräder anzukaufen und sie im Anschluss wieder zu verkaufen. Gegen sie wird nun wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und Fahrraddiebstahl ermittelt. Die Polizei versucht nun die Eigentümer der aufgefundenen Fahrräder zu ermitteln.

Lesen Sie hier: Vandalen wüten im Fahrradkeller

In den letzten Wochen wurden etliche hochwertige Fahrräder aus Geschäften gestohlen. Die Polizei geht davon aus, dass die gefassten Täter nicht damit im Zusammenhang stehen. Laut Polizei nehmen die Fahrraddiebstähle stark zu, meist werden die Räder an die Grenze nach Osteuropa gebracht, da dort das Geschäft mit den Fahrrädern boomt.

Hinweis der Münchner Polizei

 

Notieren Sie sich immer die Rahmen-Nummer ihres Fahrrades und fertigen Sie ein Foto davon an. Dies erleichtert Ihrer Polizei im Auffindungsfalle die schnelle Zuordnung sowie eine effiziente Ausschreibung in der Sachfahndung. Nutzen Sie dazu auch die neue Fahrradpass-App für Smartphones verschiedener Plattformen.

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