München: SPD sagt Mikroplastik in der Isar den Kampf an

Die Rathaus-SPD fordert konkrete Maßnahmen, um das Gewässer plastikfrei zu bekommen.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Die Isar steht für Lebensqualität - enthält aber unzählige Mikoplastik-Teilchen.
Sven Hoppe/dpa Die Isar steht für Lebensqualität - enthält aber unzählige Mikoplastik-Teilchen.

München - Ob aus Putzmitteln und Kosmetika, aus Straßenabwässern als Reifenabrieb oder durch sich zersetzenden Plastikmüll. Winzige Plastikteile – Mikroplastik – treiben nicht nur in den Weltmeeren, sondern auch in heimischen Gewässern. Schon im vergangenen Sommer hatte die Uni Bayreuth herausgefunden, dass in München viel davon in der Isar schwimmt.

Diese Maßnahmen fordert die SPD

Die Rathaus-SPD setzt sich nun dafür ein, dass die Stadt mehr gegen dieses Problem unternimmt und hat dazu mehrere Maßnahmen gefordert.

"München und seine Isar, das ist Lebensqualität und auch eine Verantwortung", sagt Stadtrat Jens Röver. "Wir wollen das Wasser der Isar und anderer Gewässer noch besser schützen. Dazu muss die Belastung durch Mikroplastik weiter reduziert werden." So soll beispielsweise geprüft werden, wie künftig weniger ungereinigtes Abwasser inklusive Reifenabrieb, etwa von Straßenbrücken, in die Isar gelangen kann. Auch sollen Alternativen zu Gummigranulat auf Sportplätzen, das ebenfalls ins Abwasser gelangen kann, geprüft werden.

Lesen Sie auch: Fazit der Münchner Freinacht - deutlich weniger Polizeieinsätze als 2018

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren