Michael Kuffer tritt wieder als Kandidat für den Bundestag an

Der CSU-Abgeordnete ist im Süden der Stadt als Direktkandidat für den Bundestag nominiert.
| Felix Müller
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Michael Kuffer (CSU).
Michael Kuffer (CSU). © picture alliance/dpa

München - Der Münchner Süden mag offenbar die Abteilung Attacke. Lange Jahre war hier Peter Gauweiler der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete. Auf ihn folgte 2017 Michael Kuffer. Am Wochenende nominierte ihn seine Partei erneut.

Ein polarisierender Redner

Kuffer war schon die Jahre vor 2017 im Rathaus aufgefallen, als durchaus unterhaltsamer Redner - dem die Konkurrenz aber auch oft vorwarf, unnötig zu polarisieren. Im Süden kommt Kuffers Art offenbar gut an. Mit knapp zehn Prozent Vorsprung auf SPD-Mann Sebastian Roloff gewann Kuffer 2017 deutlich. Roloff tritt heuer erneut an - kann sich aber auf einen sicheren Listenplatz verlassen und kann der Auseinandersetzung daher recht gelassen entgegen sehen.

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Kuffer will schärfere Grenzkontrollen

Innerhalb der Münchner CSU polarisiert Kuffer scheinbar weniger. Bei der Nominierung holte er überzeugende 95,5 Prozent. "Das ist ein guter Rückenwind zum Start in ein Wahlkampf-Jahr, das schwieriger kaum sein könnte", sagte er am Sonntag ungewohnt demütig zur AZ. Im Bundestag ist er vor allem als engagierter Innenpolitiker aufgefallen - etwa, was Grenzkontrollen und Abschiebungen betrifft. Bei beidem setzte er sich erfolgreich für, klar, Verschärfungen ein. Der Mann ist schließlich Abgeordneter im Gauweiler-Land.

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