Blume: Konsequenzen Sauters reichen noch nicht aus

In der Maskenaffäre der Union hat der ehemalige bayerische Justizminister Alfred Sauter erste Konsequenzen gezogen - der CSU-Spitze reicht das aber nicht aus. Sauter hat nach eigenen Angaben alle Parteiämter abgegeben. Dazu zählen insbesondere seine Sitze in CSU-Vorstand und -Präsidium, der Vorsitz der CSU-Finanzkommission sowie der CSU-Kreisvorsitz Günzburg. Zugleich teilte er mit, dass er seine Mitgliedschaft in der Landtagsfraktion ruhen lasse - gegen den angedrohten Ausschluss wehrt er sich.
| dpa
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Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU, l) und der langjährige Landtagsabgeordnete Alfred Sauter (CSU).
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU, l) und der langjährige Landtagsabgeordnete Alfred Sauter (CSU). © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

Aus Sicht der Parteispitze reiche das nicht, sagte Generalsekretär Markus Blume am Sonntag in München. Partei und Fraktion müssten jetzt beraten, welche Schritte noch folgen müssten.

Die Generalstaatsanwaltschaft München führt gegen Sauter wegen eines Anfangsverdachtes Korruptionsermittlungen. Er hat die Vorwürfe über seinen Anwalt zurückgewiesen. Die Ermittlungen stehen in Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Schutzmasken durch den Staat - und in Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen gegen den mittlerweile aus der CSU ausgetretenen Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein, der wie Sauter ebenfalls aus dem schwäbischen Landkreis Günzburg stammt.

© dpa-infocom, dpa:210321-99-910611/2

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