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Mai-Demos in München: Einsatz von Schlagstöcken bei Protestzug Richtung Zenettiplatz

Linke und rechte Gruppierungen, Gewerkschaften und Gegner der Corona-Maßnahmen - wie überall in Deutschland ist auch in München zum Tag der Arbeit demonstriert worden.
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Qualm von Pyrotechnik: DGB-Kundgebung unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" auf dem Königsplatz.
Matthias Balk/dpa 4 Qualm von Pyrotechnik: DGB-Kundgebung unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" auf dem Königsplatz.
Demonstrationsteilnehmer während der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" auf dem Weg zum Königsplatz.
Matthias Balk/dpa 4 Demonstrationsteilnehmer während der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" auf dem Weg zum Königsplatz.
Polizisten begleiten die DGB-Kundgebung auf dem Königsplatz. Um sie herum stehen zahlreiche Demonstrationsteilnehmer mit Banner der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).
Matthias Balk/dpa 4 Polizisten begleiten die DGB-Kundgebung auf dem Königsplatz. Um sie herum stehen zahlreiche Demonstrationsteilnehmer mit Banner der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP).
Zahlreiche Teilnehmer ziehen auf einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" zum Königsplatz.
Matthias Balk/dpa 4 Zahlreiche Teilnehmer ziehen auf einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" zum Königsplatz.

München - Die größte Demonstration in Bayern ist am Samstag komplett aus der Reihe gefallen: Rund 7.500 Motorradfahrer demonstrierten in Nürnberg am 1. Mai gegen mögliche Wochenend-Fahrverbote.

DGB-Kundgebung am Königsplatz: "Solidarität ist Zukunft"

Der Bundesrat hatte diese vor einem Jahr der Bundesregierung für besondere Konfliktfälle nahegelegt - also in Gemeinden, in denen die Bürger stark unter Motorradlärm leiden.

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In München war die Polizei am Samstag mit über 800 Einsatzkräften präsent und begleitete Versammlungen im Stadtgebiet. Am Königsplatz ging eine Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes über die Bühne. Bis zu 700 Teilnehmer waren nach Angaben der Polizei bei der Demo unter dem Motto "Solidarität ist Zukunft" dabei. 

Demo-Zug: Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken 

Außerdem gab es einen Demo-Zug mit etwa 350 Personen vom Rindermarkt aus in Richtung Zenettiplatz. Dabei kam es laut Polizei zu "vereinzelten Störungen": Neben dem Zünden von Pyrotechnik wurden Einsatzkräfte mit Tritten und Schlägen angegangen.

Die Polizei musste im Zuge dessen Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Einsatzleiter Michael Dibowski bedauerte am Samstagabend in einer Pressemitteilung, dass "unsere Einsatzkräfte in einer Situation nach Angriffen gezwungen waren, unmittelbaren Zwang anwenden zu müssen".

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Gegner der Corona-Maßnahmen organisieren Autokorso

Zudem startete ein Autokorso von Gegnern der Corona-Maßnahmen mit etwa 60 Fahrzeugen. Die Autos passierten unter anderem das Impfzentrum auf der Theresienwiese. Am Justizgebäude in der Pacellistraße legten "Pandemie-Leugner" vor dem Eingang zum Landgericht Kerzen und weiße Rosen ab.

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Insgesamt kam es zu einigen Anzeigen, unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungs-, Sprengstoff- und Infektionsschutzgesetz. Trotz der Vorkommnisse zwischen Rindermarkt und Zenettiplatz zeigte sich Dibowski zufrieden: "Das heutige Einsatzgeschehen zeigt, dass auch in den aktuellen Zeiten mit einer Corona-Pandemie das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in einem angepassten Rahmen gewährleistet werden kann."

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