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Kreativquartier: Die Geister, die ich rief...

Der Lokalredakteur Paul Nöllke über die Pläne im Kreativquartier.
| Paul Nöllke
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Es war die Stadt, die das Kreativquartier zum Kommerzquartier machte. Als das Areal an eine GmbH gegeben wurde, war klar, dass die wirtschaftlich arbeiten muss. Für die Künstler hieß das steigende Mieten, höhere Pacht und strengere Auflagen. Dass das zu Problemen führen würde, sollte niemanden überraschen.

Nun also der Versuch einer Rettung. Aufbruch wollen SPD und Grüne signalisieren, die sich nun mit Künstlern getroffen haben. Sicher keine falsche Idee. Doch sie kommt viel zu spät - und geht konkret nicht weit genug. Dass diese Anträge das Kreativquartier in der eigentlich gewünschten Form bewahren, darf bezweifelt werden.

Kreativquartier: Hohe Mieten sorgen für Leerstand

Im Großen und Ganzen muss das Quartier weiterhin letztendlich Geld abwerfen. Das wiederum führte offenbar zu so hohen Mieten, dass es in den recht verwaisten Container-Ateliers teils sogar Leerstand gibt.

So wirken die grün-roten Anträge, als sollten sie etwas aufhalten, was kaum aufzuhalten ist. Nach dem Motto: "Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los."

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