Kohleausstieg: Aktivisten protestieren im Münchner Rathaus

Vor der Vollversammlung im Stadtrat am Mittwoch gibt es erneut Proteste im Rathaus: Aktivisten von "Fossil Free" und "Extinction Rebellion" haben sich im Rathaus vor dem Sitzungssaal auf den Boden gelegt.
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Aktivisten protestieren am Mittwochmorgen im Rathaus.
ee 3 Aktivisten protestieren am Mittwochmorgen im Rathaus.

München - Bevor der Kohleausstieg am Mittwoch Thema in der Vollversammlung des Stadtrats ist, haben sich mehrere Aktivsten im Rathaus aus Protest auf den Boden gelegt. Die Protestierenden trugen Ketten um den Hals, an denen Schlösser mit den Parteilogos von SPD und CSU befestigt waren. Die Münchner GroKo wird vermutlich weiterhin gegen den Ausstieg stimmen.

Schon vor der Behandlung des Bürgerentscheids "Raus aus der Steinkohle" im Wirtschaftsausschuss, war es zu Protesten gekommen: Acht Aktivisten hatten sich an das Rathaus gekettet. Die Stadträte sollten die Schlösser aufsperren und das Versprechen geben, für eine Abschaltung des städtischen Kohlekraftwerks zu stimmen. 

Bei dem Bürgerentscheid hatte 2017 eine Mehrheit von 60 Prozent für einen Kohleausstieg 2022 gestimmt.

Lesen Sie hier: Münchner Heizkraftwerk Nord soll bis 2028 weiter qualmen

 

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