Kein Pflegeheim: Baumschule an der Münchner Willibaldstraße bleibt

1.000 Plätze in Altenheimen fehlen. Trotzdem wird in Laim keines gebaut. Pläne, auf dem Gelände der Baumschule an der Willibaldstraße teilweise zu bebauen, werden nicht weiterverfolgt.
| Christina Hertel
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Vorbei an langen Baumreihen und hohen Wiesen. In der Städtischen Baumschule zwischen Laim und Pasing hat alles seine Ordnung. Die Wege sind gerade, bepflanzt wird im Quadrat.
Vorbei an langen Baumreihen und hohen Wiesen. In der Städtischen Baumschule zwischen Laim und Pasing hat alles seine Ordnung. Die Wege sind gerade, bepflanzt wird im Quadrat. © Martha Schlüter

München - Die Baumschule in Laim sei eine der letzten verbleibenden Frischluftschneisen der Stadt, sagt CSU-Stadträtin Alexandra Gaßmann. "Es geht einfach nicht, dass man etwas abschneidet." Das Grün an der Willibaldstraße zu erhalten, forderten neben der CSU auch Grüne, der Bund Naturschutz und eine Bürgerinitiative.

Pflegeheim in Laim ist vom Tisch

Die Stadt plante, die Baumschule teilweise zu bebauen - und zwar mit einem Pflegeheim. Auf einen Antrag der CSU hin wurde dies nun verhindert. Die Grünen stimmten diesem zu.

Damit ist das Pflegeheim in Laim vom Tisch - obwohl in München Altenheime dringend gebaut werden müssten. Bis 2030 fehlen gut 1.000 Heimplätze.

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Die Baumschule liegt auf einem städtischen Grundstück. Es hätte sich daher für ein Altenheim geeignet. "Nicht einmal ein Prozent der Fläche hätte das Sozialreferat für ein Altenpflegeheim vorgesehen", sagt Christian Müller (SPD). Aus seiner Sicht hätte das die Frischluftschneise nicht beeinträchtigt.

Verändern könnte sich das Areal dennoch: Die SPD will einen Park bauen.

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