Kommentar

IAA hinter Gittern: Eine Auto-Festung

AZ-Lokalredakteur Paul Nöllke über die abgesperrte IAA.
| Paul Nöllke
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
11  Kommentare Artikel empfehlen

Eigentlich eine gute Idee: Die Messe im Herzen der Stadt. Wer Autos liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer Autos hasst, kann hier diskutieren und protestieren. So ist das nun mal in einer lebendigen Stadt wie München - das muss man aushalten. Doch die diesjährige IAA im Herzen der Stadt?

Die IAA? Keine "offene" Messe

Ein Missverständnis. Denn die IAA ist keine "offene" Messe. Wer hier etwas sehen will, wer hier an Ständen mit Händlern diskutieren will, der braucht ein Ticket. Soweit, so schade. Doch das ist nicht alles: Denn wer einfach nur über den Königsplatz laufen will, der braucht ebenfalls ein Ticket. Strenge Ordner kontrollieren rigoros. Und über bleibt der Eindruck: Da macht sich die Autobranche mitten in der Stadt breit und schließt uns Münchner aus.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Der Odeonsplatz, der Max-Joseph-Platz, der Königsplatz - werden von der Messe in Beschlag genommen. Wer dabei sein mag, muss zahlen. Dass die Stadt unter den Grünen und der SPD eine Messe wie die IAA in die Innenstadt holt, ist gut. Dass die Stadt diese Messe so in der Innenstadt genehmigt, widerspricht dem Credo der Stadtratskoalition, Menschen mehr Platz zu geben.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 11  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
11 Kommentare
Artikel kommentieren