IAA-Blockaden in München: Autoclub fordert mehr Schutz für Besucher

"Wir blockieren die Autoparty!", schreiben die Aktivisten, die das "Ende des Autozeitalters" einläuten wollen. Der Autoclub AvD warnt: Die Polizei müsse Aussteller und Besucher besser schützen als 2019 bei der IAA in Frankfurt.
| AZ/dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
4  Kommentare Artikel empfehlen
Die am 7. September beginnende IAA Mobility sei eine "Klimakiller-Party" der Autoindustrie, so das Bündnis "Sand im Getriebe". (Archivbild)
Die am 7. September beginnende IAA Mobility sei eine "Klimakiller-Party" der Autoindustrie, so das Bündnis "Sand im Getriebe". (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

München - Klimaaktivisten und Linksradikale bereiten Störaktionen gegen die IAA-Automobilmesse in München vor.

Aktivisten: "Wir kämpfen gegen den Autokapitalismus"

Das Bündnis "Sand im Getriebe", das schon auf der letzten IAA 2019 in Frankfurt am Main mit gewalttätigen Aktionen für Furore gesorgt hatte, kündigte unter dem Motto "BlockIAA - Autokonzerne entmachten" auf seiner Homepage an: "Wir werden diesem verlogenem Greenwashing keinen Platz lassen und den reibungslosen Ablauf der Messe verhindern!"

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Die am 7. September beginnende IAA Mobility sei eine "Klimakiller-Party" der Autoindustrie, "dem Rückgrat des deutschen Exportkapitalismus", die ihre Geschäfte "hinter kapitalistischen Nachhaltigkeits-Lügen verschleiern" wolle. Elektroautos seien keine Lösung.

"Wir kämpfen gegen den Autokapitalismus", schreiben die Aktivisten und kündigten an: "Wir blockieren die Autoparty!" In München "läuten wir mit Zivilem Ungehorsam das Ende des Autozeitalters ein".

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

 

AvD-Generalsekretär Linden: Initiatoren geht es um "marxistische Autokratie"

Der Autoclub AvD forderte am Donnerstag, die Polizei müsse Aussteller und Besucher besser schützen als in Frankfurt. Der Staat dürfe "nicht erneut zulassen, dass Demokratiefeinde das Demonstrationsrecht pervertieren und für ihre kruden, teils gewalttätigen Aktivitäten missbrauchen", sagte AvD-Generalsekretär Lutz Linden. Den Initiatoren gehe es nicht ums Klima, sondern um "eine marxistische Autokratie mit ökologischer Verkleidung".

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 4  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
4 Kommentare
Artikel kommentieren