Hochwasser in München? Die Isar bleibt vorerst zahm

Der Schnee ist geschmolzen, es regnet in Strömen - doch der Wasserstand der Isar sinkt sogar.
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Grundregel der Wasserwacht: Je trüber und brauner die Isar, desto gefährlicher ist sie.
Grundregel der Wasserwacht: Je trüber und brauner die Isar, desto gefährlicher ist sie. © Bernd Wackerbauer

München - Nach Schneeschmelze und teils Dauerregen rechneten viele damit, dass der Wasserstand der Isar rasant steigen könnte. Der zahme Stadtfluss wird ja dann gerne mal zum reißenden Gewässer mit Mini-Wasserfällen, kleineren Strudeln und einer recht hohen Fließgeschwindigkeit.

Trotz Dauerregen: Isar weit entfernt von Meldestufe

Doch der Pegel der Münchner Isar stieg in der vergangenen Woche nur maßvoll. Mittlerweile sinkt der Wasserstand sogar leicht. 136 Zentimeter betrug der Höchststand der letzten zehn Tage, am Sonntag. Am Montagabend sank dieser Wert auf 122 Zentimeter.

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Und das alles ist noch weit entfernt von der sogenannten Meldestufe 1: Ab 240 Zentimetern wird die erste Warnung veröffentlicht. Die höchste Warnstufe gilt bei der Meldestufe 4: Ab 520 Zentimeter Wasserstand herrscht größte Alarmbereitschaft. Grundsätzlich empfiehlt die Wasserwacht, die Isar zu meiden, wenn sie bräunlich und trüb ist.

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