Grüne setzen sich für Münchner Flüchtlingscamp ein

Die Betroffenen aus Sierra Leone sollen individuell beraten werden.
| Eva von Steinburg
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Hamado Dipama: "Wer so durchhält, ist verzweifelt. Viele sind schon zehn Jahre hier und haben Kinder."
Hamado Dipama: "Wer so durchhält, ist verzweifelt. Viele sind schon zehn Jahre hier und haben Kinder." © imago images/Sachelle Babbar

München - Seit fast drei Wochen protestieren Geflüchtete aus Sierra Leone mit einem Camp im Freien gegen "Botschaftsanhörungen", die ihre Abschiebung zur Folge haben könnte. Dabei werden die Geflüchteten durch aus Sierra Leone eingeflogene Verwaltungsmitarbeiter überprüft.

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Rund 30 Menschen übernachteten zunächst in der Hofmannstraße, dann campierten sie am Odeonsplatz, jetzt sind sie mit Tischen, Schlafsäcken, Decken und Planen an den Karl-Stützel-Platz nahe dem Elisenhof gezogen.

Die Grünen - Rosa Liste unterstützen ihren Protest mit einem Offenen Brief. Sie bitten OB Dieter Reiter (SPD), sich starkzumachen, damit den Geflüchteten eine "individuelle Fallberatung" angeboten wird.

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Der Migrationsbeirat plädiert für ein "Stadtasyl" mit Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für die Protestierenden. "Wer so durchhält, ist verzweifelt. Viele sind schon zehn Jahre hier und haben Kinder", erklärt Hamado Dipama vom Migrationsbeirat.

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