Gerüchte um Insolvenz von Leihradanbieter Obike: Jetzt spricht der Gründer

Neues in Sachen OBike: Shi Yi, der Gründer des Leihradanbieters, dementiert einen Rückzug aus dem deutschen Markt, die silber-orangenen Bikes bleiben weiter in Deutschland vertreten. Auch zu einer möglichen Insolvenz äußert er sich.
| AZ/dpa
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In Deutschland werden die OBike-Räder immer häufiger zum Ziel von Vandalismus, auch in München.
5 In Deutschland werden die OBike-Räder immer häufiger zum Ziel von Vandalismus, auch in München.
In Deutschland werden die OBike-Räder immer häufiger zum Ziel von Vandalismus, auch in München.
Djordje Matkovic 5 In Deutschland werden die OBike-Räder immer häufiger zum Ziel von Vandalismus, auch in München.
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Djordje Matkovic 5 In Deutschland werden die OBike-Räder immer häufiger zum Ziel von Vandalismus, auch in München.

Düsseldorf/München - Der Gründer des Leihradanbieters Obike räumt wirtschaftliche Schwierigkeiten ein, weist aber Aussagen über einen Rückzug aus Deutschland zurück. "Wir haben tatsächlich finanzielle Probleme", sagte der Unternehmer Shi Yi dem "Handelsblatt". Aber man arbeite an einer Lösung und bleibe am Standort Deutschland weiterhin vertreten.

Obike wurde im vergangenen Jahr in Singapur gegründet und bietet in mehreren europäischen Städten seine Leihräder an, etwa auch in München, Frankfurt, Hannover und Berlin. Für die Niederlassung in Singapur hat Obike kürzlich Insolvenz angemeldet. In einem Statement auf seiner Facebook-Seite hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass sich dies aber nicht auf die Geschäfte an anderen Standorten auswirke. "In Deutschland sind viele irreführende Nachrichten im Umlauf. Wir haben nicht die Absicht, den Betrieb einzustellen." (Lesen Sie auch: OBike - Münchner SPD fordert Radl-Ramadama)

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

OBike: Lage in München weiter unklar

Trotzdem hatten mehrere Städte in den vergangenen Wochen und Monaten Probleme mit dem Anbieter gemeldet – vor allem weil sie dort niemanden mehr erreichten, die silber-orangenen Räder aber vielerorts im Weg stünden und Ziel von Vandalismus seien. So hatten die Behörden in Frankfurt angekündigt, dass sich Obike aus der Stadt zurückziehen wolle. Obike-Gründer Yi dementierte dies im "Handelsblatt": "Wir haben nie gesagt, dass wir die Stadt verlassen werden." Das Unternehmen restrukturiere sein Europageschäft derzeit lediglich und habe sich von Mitarbeitern getrennt. Zur Entwicklung von OBike in München hat Yi keine Angaben gemacht. Zuletzt war immer wieder die Rede davon, dass der asiatische Leihradanbieter insolvent und abgetaucht sei.

O, Mei! oBike packt seine Räder wieder ein

Bisher mussten Obike-Nutzer in Deutschland eine Kaution von 79 Euro zahlen. Yi kündigte nun an, dass diese Kaution ab kommender Woche entfalle: "Es muss sich dann niemand mehr Sorgen machen, ob er das Geld zurückbekommt.

Video: AZ-Umfrage - Das halten die Münchner von Leihrädern

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