Gastro-Renner in München: Staatsregierung will mehr Schanigärten

Die Staatsregierung wünscht sich noch mehr Schanigärten in Bayern. Damit das auch klappt, entfallen nun einige bürokratische Hürden.
| AZ/dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
5  Kommentare Artikel empfehlen
Ein Schanigarten in Giesing. (Archivbild)
Ein Schanigarten in Giesing. (Archivbild) © Bernd Wackerbauer

München - Der Sommer bringt gleichzeitig deutliche Corona-Lockerungen mit sich. Mehr Kontakte, mehr Öffnungen, mehr Freiheiten – so lautet die Devise in weiten Teilen Deutschlands, Bayerns und auch in München.

Vor allem die Schanigärten vor Restaurants und Bars sind in der Landeshauptstadt der Renner – von den Freischankflächen, die oft hübsch geschmückt sind und auf Parkplätzen am Straßenrand entstehen, soll es nach Willen des bayerischen Bauministeriums nun noch mehr geben.

"Es tut gut, zu sehen, wie das Leben wieder zurückkehrt in unsere Städte und Gemeinden. Gerade die Außengastronomie bietet die Chance, trotz Pandemie den Sommer ein Stück weit sicher genießen zu können", erklärte Bauministerin Kerstin Schreyer am Sonntag.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Bürokratie-Hürden sollen abgebaut werden

Bürokratie müsste daher in den Kommunen abgebaut werden. Die Baubehörden sollten größere Freischankflächen großzügig ermöglichen, dazu entfalle nun auch ein formeller Bauantrag, so die CSU-Politikerin. "Ich wünsche mir eine flexible, unbürokratische Lösung für die Schanigärten. Die Städte und Gemeinden können die Standorte und sonstigen Vorgaben unter Berücksichtigung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs selbst bestimmen", wird Schreyer in einer Mitteilung zitiert.

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU).
Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU). © Matthias Balk/dpa

In München haben unzählige Bars und Restaurants diese temporären Terrassen aufgebaut, die ursprünglich aus Österreich stammen. Oft werden dazu Parkplätze an der Straße zum Beispiel mit Paletten abgegrenzt und mit Blumen bepflanzt. Anwohner klagen jedoch teils über weniger Parkplätze und mehr Lärm.

Lade TED
 
Umfrage wird geladen, bitte warten...
 

Trotz der vielen Lockerungen appelliert die Ministerin weiterhin an die Vernunft der Menschen: "Nutzen Sie die Möglichkeiten, die uns die sich entspannende Lage bietet. Aber bitte achten Sie auch weiterhin auf Ihren eigenen und den Schutz anderer Menschen. Und nehmen Sie bitte gerade in der Außengastronomie auch Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner. Ich bin mir sicher: So können wir gemeinsam einen guten Sommer genießen."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 5  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
5 Kommentare
Artikel kommentieren