Franziskaner vor dem Aus: Das sagt Minister Spaenle

Die Traditionsgaststätte "Zum Franziskaner" soll eine Shoppingmall weichen, die Stadt wehrt sich gegen die Pläne. Jetzt schaltet sich auch der bayerische Kultusminister in die Diskussion ein.
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Ludwig Spaenle über das drohenede Aus des Franziskaners.
dpa/ Mike Schmalz Ludwig Spaenle über das drohenede Aus des Franziskaners.

München - Die Nachricht schlug in München ein wie eine Bombe: Der Franziskaner steht vor dem Aus. Ende vergangener Woche wurden die Pläne für die Traditionsgaststätte bekannt. Die Milliardärsfamilie August von Finck, der das historische Gebäude an der Ecke Perusa- und Residenzstraße gehört, hat demnach beschlossen, den Franziskaner mit einer Shopping-Mall zu ersetzen. Wirt Edi Reinbold soll als Gegenleistung für eine vorzeitige Auflösung seines Pachtvertrags die Gelegenheit bekommen haben, den Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz günstig zu erwerben. Auch im Münchner Rathaus herrschte wegen dieser Pläne Aufruhr. Die Stadt prüft derzeit, wie die Umwandlung in eine Einkaufszentrum noch verhindert werden kann.

Lesen Sie hier: Wiesn-Wirt Reinbold kauft den Löwenbräukeller

Nun hat sich auch der bayerische Kultusminister, Ludwig Spaenle in die Diskussion eingemischt und macht der Stadt München leise Hoffnung: „Das Anwesen Perusastraße 5 mit der Gaststätte zum Franziskaner ist in die Landesdenkmalliste eingetragen. Ein möglicher Umbau des Anwesens aufgrund einer möglichen Umnutzung zu einer Shopping-Mall wird sicher nicht ohne eine ausgiebige denkmalrechtliche Würdigung von statten gehen können“, betonte der Minister am Dienstag.

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