Prinz Alfons in der Ysenburgstraße in München: (Fast) alles neu im Ysenegger

Ochsen-Burger, Lampen aus Zweigen, zivile Preise: Die AZ war im neuen "Prinz Alfons" in der Ysenburgstraße in Neuhausen. 
| Annette Baronikians
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Originell: der feine "Ochsenstapler" mit geschmortem Fleisch und Gemüse zwischen Semmelknödelscheiben, der (nur) optisch an einen Burger erinnert.
Annette Baronikians 4 Originell: der feine "Ochsenstapler" mit geschmortem Fleisch und Gemüse zwischen Semmelknödelscheiben, der (nur) optisch an einen Burger erinnert.
Nach ihm wurde das Wirtshaus benannt: Prinz Alfons von Bayern – gerahmt im Gasthaus zu sehen.
Annette Baronikians 4 Nach ihm wurde das Wirtshaus benannt: Prinz Alfons von Bayern – gerahmt im Gasthaus zu sehen.
Eyecatcher an der Stuckdecke:  die imposanten neuen Lampen-Gebilde aus Zweigen.
Annette Baronikians 4 Eyecatcher an der Stuckdecke: die imposanten neuen Lampen-Gebilde aus Zweigen.
Ausgesuchte Deko-Teile erinnern an die Jagdleidenschaft des Lokal-Namensgebers Prinz Alfons – wie eine große Schießscheibe in Form eines Wildschweins.
Annette Baronikians 4 Ausgesuchte Deko-Teile erinnern an die Jagdleidenschaft des Lokal-Namensgebers Prinz Alfons – wie eine große Schießscheibe in Form eines Wildschweins.

München/Neuhausen - Eigentlich hieß er Alfons Maria Franz Clemens Maximilian von Bayern. "Doch wir beschränken uns auf ein lässiges Prinz Alfons", sagt Wirt Markus Augstburger lachend: "Der volle Name wäre schon etwas zu sperrig für ein junges Wirtshaus."

Ein solches ist jetzt nah beim Rotkreuzplatz dort entstanden, wo lange Jahre das Lokal Ysenegger beheimatet war. Mit dem Prinz Alfons erstrahlen die Räume mit dunkler Holztäfelung und Stuckdecke nun in neuem Glanz, doch ohne Chichi - und so war offenbar auch der Namensgeber.

Prinz Alfons von Bayern (1862-1933), ehemals Schirmherr des Bayerischen Schützenverbandes, soll ein beim Volk beliebter, geselliger Mensch gewesen sein. Fakt ist, dass er im Gasthaus, das jetzt nach ihm benannt wurde (früher: Bürgerstüberl), oft und gern eingekehrt ist.

Die Küche ist bayerisch-originell - und bezahlbar!

Als Reminiszenz an den jagdliebenden Wittelsbacher hat das neue Wirtepaar Markus und Antje Augstburger (das am Viktualienmarkt auch das Restaurant Laurin hat) zwei Alfons-Bilder aufgehängt – und eine Schützenscheibe in Form eines Wildschweins. Die selbst entworfenen, imposanten Lampen sind aus frischen Zweigen.

Selbst gemacht ist auch so gut wie alles, was aus der Küche kommt - von Soßen übers Brot bis zu Knödeln. Diese sind dann nicht etwa die Beilage zum sonst üblichen Schweinsbraten.

Im Prinz Alfons wird aus gebratenen Semmelknödelscheiben, butterzarter geschmorter Ochsenbrust und Grillgemüse ein köstlicher "Ochsenstapler" (12,90 Euro), der optisch an einen Burger erinnert. Originell ist auch die Neu-Schöpfung eines Hot Dogs mit Bratwurst auf geröstetem Kerndlbrot, Senf-Majo, Blaukrautsalat und Kresse (9,90 Euro). Oder doch lieber hausgemachte Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Salat (9,90 Euro), die den größten Hunger stillen? Auf der Karte mit zivilen Preisen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu gibt’s Bier von Löwenbräu (Halbe für 3,80 Euro) aus gefrosteten Gläsern oder Limo-Eigenkreationen.

Frisch, modern: Das passt fürs ganze Wirtshaus. Namensgeber Prinz Alfons wäre hier sicher gern wieder Stammgast.


Ysenburgstr. 3, Tel. 162791, Mo.-Do. 11-23 Uhr, Fr. 11-1 Uhr, Sa. 10-1 Uhr, So. 10-23 Uhr

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