Nach sechs Jahren: Führungswechsel in einem der bekanntesten Restaurants der Welt
Dem Bauunternehmer Fritz Eichbauer († 2025) fehlte ein Gourmet-Restaurant in München und so gründete er einfach selbst eines. 1971 ging das Tantris an den Start. Eckart Witzigmann, Heinz Winkler († 2022) und Hans Haas erkochten zuverlässig Michelin-Sterne und verhalfen dem Gourmettempel zu weltweitem Ruhm. Vor 20 Jahren übernahm Eichbauers Sohn Felix die Leitung.

Matthias Hahn krempelte das Tantris um
Zum 50. Jubiläum 2021 ging Koch Hans Haas in Rente und die Betreiberfamilie holte einen Chef ins Haus: Matthias Hahn war jahrelang renommierter Spitzenkoch und unter anderem Manager bei dem Papst der Gourmets, Alain Ducasse. Hahn krempelte das Konzept des Familienunternehmens um und erschuf innerhalb des Tantris zwei Restaurants: Das Tantris mit Koch Benjamin Chmura und das Tantris DNA mit Köchin Virginie Protat.
Sie verließ das Restaurant jedoch nach zwei Jahren wieder. Seitdem verantwortet Chmura die Küche beider Restaurants. Das Tantris hält seitdem zwei Michelin-Sterne, das Tantris DNA einen.
Familie Eichbauer dankt Hahn für herausragende Zusammenarbeit
Nun verlässt auch Hahn das Haus. Die Gesamtleitung übernimmt Sabine Eichbauer. Ihr Mann Felix dankt Matthias Hahn: Mit ihm habe man einen der versiertesten Kenner der internationalen Spitzengastronomie an der Seite gehabt. Seine Erfahrung, seine Leidenschaft und sein Blick für Exzellenz hätten den Weg des Tantris entscheidend geprägt. "Wir sind dankbar für diese herausragende Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute."

Im Sinne der Tradition des familiengeführten Hauses übernimmt Sabine Eichbauer die Nachfolge ihres im vergangenen Jahr verstorbenen Schwiegervaters als Geschäftsführerin und verantwortet gemeinsam mit ihrem Mann Felix die Gesamtleitung des Hauses.
"Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und darauf, gemeinsam mit unserem Team weiterzuwachsen. Was mich dabei besonders freut: Wir haben viele junge, talentierte Frauen im Team, die aus echter Begeisterung heraus arbeiten. So entsteht eine Qualität, die man nicht erzwingen kann und genau dies möchte ich pflegen und stärken", sagt Sabine Eichbauer.
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