Meisterstück: Grillwürschtl und Craft Bier von Meistern

Die Ex-Tambosiwirte haben das Pumpenwerk in Pasing übernommen und zum Museum mit Biermeistern umgebaut.
| Jasmin Menrad
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Pasinger Meisterstück: Frank und Andrea Waldecker vor ihrer Zapfwand, an die 18 Fassl Bier angeschlossen sind.
min Pasinger Meisterstück: Frank und Andrea Waldecker vor ihrer Zapfwand, an die 18 Fassl Bier angeschlossen sind.

Pasing - Wer im Meisterstück seinen Mittag verbringt, kann getrost drei Bier trinken. Sollte dafür aber mehr Zeit einplanen als die üblichen dreißig-Minuten-Schnell-Schnell-Mittag.

Denn in dem neuen Lokal von Ex-Tambosiwirten Frank und Andrea Waldecker gibt's über 100 Bierspezialitäten, darunter Craft Biere, die in Kleinauflage gebraut werden. Drei dieser Biere kann der Gast beim Tagesgericht (um die 20 Euro, derzeit oft mit Spargel) verkosten. Natürlich nur ein paar Schlückerl pro Bier. Frank Waldecker erzählt dazu gerne etwas über die Biere und die Craft-Bier-Szene aus München und Umgebung, von Tillmanns Biere, Isar Bier, Frau Gruber Brewing und wie die kreativen Brauer alle heißen.

Im Meisterstück bekommen sie ein Gesicht, hängen in fürs Meisterstück fotografierten Fotos an der Wand. Wie im Museum kann man lesen, wer's ist und was er so geleistet hat. Bärtige, tätowierte Typen sind das meist, einige sind überlebensgroß im Biergarten auf die Biertische gedruckt.

Doch das Meisterstück will noch andere Macher hinter ihren Produkten zeigen: Metzger- und Bäckermeister, Kaffeeröster oder eine Käseaffineurin. Es gibt Brotzeiten und Würste, die über offenem Buchenholzfeuer gegrillt werden. Dazu wird Gemüse vom Biobauern aus der Nachbarschaft eingelegt und entsprechend der Würschtl kombiniert. Spareribs und Fleisch werden sous-vide gegart und gesmoked.

Sechs Wochen lang haben die Waldeckers das ehemalige Pumpenwerk zu ihrem Meisterstück umgebaut. Das Ehepaar hat ein Faible für Gründerzeit-Architektur: Das Gebäude wurde als 1854 als Wasserpumpenwerk gebaut, das die Dampflokomotiven am Hauptbahnhof mit weichem Würmwasser versorgt hat.

Nun ist's ein Craft-Bier-Versorgungswerk. Vom Hop Anomaly aus Nebraska kommt nur ein Kasten alle drei Monate. Die Flasche kostet dann 63 Euro. Natürlich ist das nicht bei der kleinen Bierverkostung dabei. Dafür gibt's genug Münchner Biere, die man auch zum Mittagessen entdecken kann.


Kaflerstraße 16, Mo. bis Do. 12 bis 24 Uhr, Fr. 12 bis 1 Uhr, Sa. 10 bis 1 Uhr und So. 10 bis 24 Uhr. Tel: 30 90 51 37

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